Lohsa pocht auf Erhalt der Straße Koblenz-Knappenrode
Lohsa. Die Gemeinde Lohsa ist klar für den Erhalt der Ortsverbindungsstraße zwischen Koblenz und Knappenrode, der Kreisstraße K 9207. Das wird in einer Stellungnahme an das Sächsische Oberbergamt erklärt.
Wir sind nicht gewillt, diese Straße aufzugeben.
Das betonte Bürgermeister Thomas Leberecht (CDU) in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates.
Die Straße liegt auf der Innenkippe. Eine Sperrung der Straße wird fast unumgänglich sein. Jedoch erst nach der Sanierung des Knappensees. Wie Eduard Zaiser, Leiter des Referates Braunkohlenbergbau des Sächsischen Oberbergamtes, erklärte, muss die Innenkippe in jedem Fall langfristig saniert werden.
Die Straße wird also gegebenenfalls einige Jahre gesperrt bleiben müssen.
Auf dem Bild zu sehen ist ein Straßenstück nach der Rutschung im September 2004, als die Straße auf einer Länge von rund 100 Metern weggerutscht und teilweise mehrere Meter abgesackt war. (red)
Kommentare zum Artikel:
Jana Fuchs schrieb am
Ja, und was für ein Jahr haben wir jetzt? 2024 ... nichts passiert! 20 Jahre fahren wir auf der Straße. 2004 ist die Straße nicht von alleine abgerutscht. Das hatte seine Gründe. Gern wird die halbe Wahrheit verschwiegen... wie bei allem.
Werner Petrick schrieb am
Am Restloch "Koblenzer Straße" wurde eine Trinkwasserleitung angebaggert. Daher stammt das Wasser für die Rutschung. Das aufwändig betriebene Monitoring der Straße ergab bisher nix. Aber vielleicht ist das Ostufer des Graureihersee noch zu sanieren, obwohl dies eigentlich schon fertig sein sollte. Als Grund dafür ist der Knappensee mit der intakten Straße allemal geeignet.
Holger Sauer schrieb am
Am Graureihersee liegt doch halb Hoyerswerda drin. Beton und Müll ohne Ende. Was da an Fahrzeugen drin liegt. Aber wem sag ich das.
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