LMBV-Manager prophezeit längeren Lugteich-Stillstand


von Tageblatt-Redaktion

LMBV-Manager prophezeit längeren Lugteich-Stillstand
Foto: Ralf Grunert

Laubusch. Dieses Bild vom sogenannten Lugteich-Gebiet ist acht Jahre alt – und so lange ist im Areal des früheren Tagebaus Laubusch in Sachen Bergbausanierung mit Ausnahme jeder Menge beschriebenen Papieres auch nichts mehr passiert. Nach wie vor ist das Areal zwischen Nardt, Tätzschwitz, Neuwieser See und Lauta-Dorf gesperrt.

Jetzt hat ein Vertreter des staatlichen Bergbausanierers LMBV im Elsterheide-Gemeinderat eine Prognose gewagt: „Es sieht auch nicht so aus, dass da in den nächsten Jahren etwas geschieht“, meinte Projektmanager Karsten Handro und verwies auf Meinungsverschiedenheiten mit den privaten Waldbesitzern, die ihre Flächen einst in treuem Glauben vom Staat gekauft hatten.

Die LMBV spricht von einem Betretungsverbot. Die Eigentümer sagen, sie hätten nichts gegens Betreten an sich, würden aber gern vorher vertragliche Regelungen treffen. Bürgermeister Dietmar Koark (CDU) deutete an, dass er sich auch eine Rückverstaatlichung vorstellen könnte. Er sprach von Eigentumsfragen, „die man leichtsinnigerweise mal verspielt hat“. –red-

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Es werden nur jene Kommentare veröffentlicht, die unter Angabe des vollständigen Namens und einer gültigen E-Mail-Adresse (für Rückfragen) abgegeben wurden.

Bitte addieren Sie 5 und 7.