Letzte Ruhe fast 80 Jahre nach dem Tod


von Tageblatt-Redaktion

Letzte Ruhe fast 80 Jahre nach dem Tod
Foto: Andreas Kirschke

Lippen. Fast 80 Jahre, nachdem er 1945 als Wehrmachtssoldat in der Lausitz gekämpft hat, kam jetzt anlässlich des Volkstrauertages der 96-jährige Hubertus Kindler aus Schweinfurt ins Dorf. Anlass war die Umbettung von vier Soldaten, die bisher eher notdürftig im Wald ruhten, auf den Lippener Soldatenfriedhof.

Hier zu sehen ist Kindler mit Pfarrer Christian Huth, rechts daneben Joachim Kozlowski, der sich beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge um solche Umbettungen kümmert. Damit sind in Lippen nunmehr 81 Kriegstote beerdigt.

Zugleich wurden die sterblichen Überreste von 13 Soldaten der Roten Armee zur Beisetzung an der dortigen sowjetischen Kriegsgräberstätte nach Bautzen gebracht. Bei den Kampfhandlungen im April 1945 in der Region kamen tausende Menschen um. (red)

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