Laufente und Amsel – zwischen Leben und Tod


von Tageblatt-Redaktion

Laufente und Amsel – zwischen Leben und Tod
Das ist Erich. Die kleine Amsel wird derzeit von Diana Kremp (Foto) und ihrer Mutter aufgepäppelt. Seine Fütterungszeit verschläft der Jungvogel nie. Foto: Silke Richter

Bergen. Im Mehrgenerationenhaus von Familie Kremp in Bergen gibt es kein Leben ohne Tiere. Neben drei Laufenten wohnen hier Zwergkaninchen, Katzen und Hündin Aimy. Vor ein paar Tagen ist zudem ein kleiner Vogel eingezogen, vorübergehend.

Die völlig überhitzte, dehydrierte und ausgehungerte Amsel war kurz zuvor davor bewahrt worden, von einem Fahrzeug überrollt zu werden. Unterstützung bekommt Diana Kremp bei der Versorgung der Tiere von ihrer 73-jährigen Mutter Ingrid Fischer, die sich nun auch um Erich - wie die Amsel genannt wird - kümmert.

Eine der Laufenten ist für ein paar Tage in die Badewanne  der Familie eingezogen. Das Tier wäre beinahe einem Fuchs zum Opfer gefallen. Das Dilemma wurde gerade noch rechtzeitig entdeckt und Schlimmeres verhindert.

Diana Kremp hat schon des Öfteren kranken, ausgestoßenen und sterbenden Tieren beim Überleben geholfen. Für die Bestattungsfachkraft, Trauerrednerin und integrative Trauerbegleiterin ist es völlig normal, Lebensretterin zu sein. (red)

 

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