Keine Preisexplosion zu erwarten


von Tageblatt-Redaktion

Keine Preisexplosion zu erwarten
Foto: TB-Archiv / Gernot Menzel

Hoyerswerda. Wann kommt eigentlich die Betriebskostenabrechnung 2021? Die Wohnungsgesellschaft erklärt, ihre Mieterinnen und Mieter könnten damit nach dem üblichen Prozess im Zeitraum von Mai bis Oktober rechnen. Aus heutiger Sicht wolle man auch die Abschlagszahlungen abgesehen von Anpassungen aufgrund des individuellen Verbrauches vorfristig erst einmal nicht verändern.

Auch von der LebensRäume-Genossenschaft heißt es, die Preise für Wärme und Gas seien mit den Versorgungsbetrieben vertraglich fixiert, sodass es aktuell keine überraschenden Preisexplosionen geben könne. Die normale, vertragsbasierte Preisanpassung sei weitestgehend kalkulierbar und werde wie üblich bei den Abschlägen berücksichtigt.

Grundsätzlich müsse zwar mit höheren Nachzahlungen gerechnet werden. Das sei aber aufgrund des individuellen Heizverhaltens deutlich differenziert zu betrachten, so LebensRäume-Vorstand Axel Fietzek. Er lässt weiterhin wissen, dass die Betriebskostenabrechnungen für 2021 nach heutigem Stand der Dinge im Juni verschickt werden können. (red)



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Kommentare zum Artikel:

Daniel König schrieb am

2021 gab es auch noch keine massiven Preiserhöhungen, die begannen erst 2022, also fließt dies erst in die Abrechnung ein, die im laufe des nächsten Jahres kommt. Warum sagt man das nicht korrekt und muss die Leute schon wieder sinnlos verunsichern?

Mirko Kolodziej schrieb am

Sehr geehrter Herr König, die Frage / Beschwerde geht an uns ???? Wer genau ist denn verunsichert? Sehen Sie, es gab bei uns die Frage danach, wann die Betriebskostenabrechnungen kommen und ob sich etwas mit den Abschlagszahlungen ändert. Die haben wir, wie wir es in solchen Fällen tun, an die Großvermieter weitergegeben. Diese haben geantwortet, und daraus geht unter anderem hervor, was in der Überschrift steht. Weitere Dinge, die die Zukunft betreffen, sind Spekulation. Sie können's auch Unsicherheit nennen. Mirko Kolodziej, Redaktion

Daniel König schrieb am

Plenken und multiple Satzzeichen, oje ... .
Das die Abrechnung für diesem Jahr erst nächstes Jahr erscheint, also in der Zukunft, ist Spekulation, interessante These. Wenn die Preise auch für den jetzigen Zeitraum noch fix sind, dann kommt der Hammer eben auch erst noch ein Jahr später, sprich 2024. Worin Sie eine Beschwerde sehen, ist mir auch nicht ganz bewusst. Aber eine Antwort auf die einfache Frage gab es trotzdem nicht, dafür aber viel drumherum, das Übliche eben.
Sicher werden die Großvermieter geantwortet haben und mit Sicherheit auch das Korrekte gemeint haben, aber es kommt eben auch immer darauf an was daraus gemacht wird.
Und genau da ist nicht korrekt kommuniziert wurden das jetzt erst die Abrechnungen für 2021 vorliegen werden und es da auch noch keine massiven Preissteigerungen gab und ach somit auch noch gar nicht zur Erhöhung der Abschläge kommen kann. Das wäre korrekt gewesen und es würde den Leuten auch, zumindest momentan, die Angst davor nehmen und sie können sich dann noch ein Jahr drauf einstellen. aber nein, das würde kein Clickbait ergeben, welches aber diese Überschrift zulässt. Eine Preisexplosion kann es eben auch noch nicht geben wo es auch noch keine Umstände dafür gibt.
Auf den Schlips getreten fühlen Sie sich immer ganz schnell, das muss man abkönnen als Mensch des öffentlichen Lebens, oder man ist fehl am Platz. Was sich da so Politiker alles anhören müssen den ganzen Tag ... . Aber um das mal klarzustellen, es liegt mir fern Ihnen etwas zu unterstellen, wozu auch, ich möchte lediglich richtigstellen. Halbwahrheiten und Fakes werden genug verbreitet und da helfen leider auch sehr viele Ihrer Kollegen mit, bei denen Sie sich bedanken könnten, dass man gern mal alle Journalisten über einen Kamm schert.

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