Kampf gegen Raupenplage im Jahnstadion

Hoyerswerda. Spezialisten in Schutzanzügen rückten am Mittwoch im Auftrag der Stadt unter anderem mit einem Industriestaubsauger im Jahnstadion an. Denn Goldafterraupen, deren Härchen Hautreizungen auslösen können, haben sich nicht nur in den Eichen auf dem Stadiongelände breitgemacht.
Zu finden waren die Tiere auch auf den Traversen der Tribüne. Das Resultat war die Sperrung der betroffenen Bereiche. Die Experten vom Baumdienst Knorre machten sich nun an die Beseitigung der Raupen von Bäumen, gepflasterten Flächen oder – wie zu sehen – von der Stadion-Bande.
Das Goldafter-Problem tritt seit drei, vier Jahren auf. Bis zum vorigen Jahr kamen die Raupen aber nur auf und unter den Bäumen vor. Da die Flimmerhärchen so leicht sind, können sie vom Wind viele Meter weit getragen werden. Vermutlich müssen die Knorre-Leute im nächsten Jahr wiederkommen. (red)

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