Infizierten-Zahl auf weniger als 1.000 gesunken


von Tageblatt-Redaktion

Infizierten-Zahl auf weniger als 1.000 gesunken
Grafik: Pixabay

Hoyerswerda. Die Zahl der Covid-19-Patienten in den Kliniken des Kreises Bautzen ist noch einmal etwas gesunken. Das Landratsamt gibt sie mit 177 an. Das sind elf weniger als vor einer Woche und knapp hundert weniger als zu Weihnachten. Allerdings liegen immer noch 33 Personen auf Intensivstationen.

Nach den dem Landratsamt vorliegenden Erkenntnissen sind zudem erstmals seit vielen Wochen wieder weniger als tausend Personen auf einmal mit Sars-CoV-2-Viren infiziert. Demzufolge laborieren gegenwärtig 967 Kreisbewohner an so einer Infektion.

Der Wert, der Aufschluss gibt über die auf 100.000 Einwohner gerechneten Sars-CoV-2-Neuinfektionen binnen sieben Tagen, die sogenannte Inzidenz, liegt bei 259 (vor einer Woche 298).

Hier sind die Zahlen aus der Stadtregion – zunächst die der momentan Infizierten (in Klammern die Veränderung zum Montag der vorigen Woche) und dahinter die Inzidenz (vom Sonntag*):

Hoyerswerda 131 (-72) - 154

Bernsdorf 35 (-38) - 265

Wittichenau 21 (+8) - 210

Lauta 18 (-33) - 84

Lohsa 18 (-16) - 191

Elsterheide 9 (-11) - 202

Königswartha 6 (-12) - 87

Oßling 4 (-8) - 44

Spreetal 2 (-3) – 54 –red-

*Angaben des Landes Sachsen

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Kommentare zum Artikel:

Andreas Kloß schrieb am

Test zum Vortag Null. Und Sie schwadronieren von sinkenden Zahlen. Das Gesundheitsamt arbeitet nicht. Das Personal wird in der Situation abgebaut. Das ist wie bei Donald Trump. Wenn wir nicht so viel testen, haben wir keine Infektionen. Dafür geht die Uebersterblichkeit in Sachsen durch die Decke. Falls Sie Journalisten sein wollen, machen Sie wenigstens Ihren Job.

Mirko Kolodziej schrieb am

Sehr geehrter Herr Kloß, vielen Dank für Ihre feinfühligen und nachdenklichen Worte!

Ja, Sie haben Recht: Das Landratsamt hat für Montag keine eigenen Tests gemeldet. Das habe ich beim Schreiben der Nachricht tatsächlich übersehen. Ich habe mir seit Tagen die Tabelle nicht angeschaut, sondern nur die zugehörige Text-Mitteilung. Andererseits wissen wir auch sonst nicht, wie viele PCR-Tests es gab, da uns keine täglichen Meldungen aus den Arztpraxen zur Verfügung stehen – von Schnelltests ganz abgesehen. Und doch, das Gesundheitsamt arbeitet. Wenn Sie mögen, können Sie gern von Personalabbau sprechen. Aber es handelt sich eigentlich eher um eine Reduzierung zusätzlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, also immer noch um mehr Personal als im Normalfall. Ansonsten möchte ich Sie freundlich darauf hinweisen, dass wir Ihnen mit unseren kostenfrei veröffentlichten Meldungen täglich ein Geschenk machen. Sie zahlen nichts, sie müssen dieses Geschenk aber auch nicht annehmen. Dass Sie sich so ein wenig schroff äußern ("schwadronieren", „sein wollen“ , „wenigstens“) ist aus meiner Sicht unschön. Man kann, wie Sie sicher wissen, inhaltliche Kritik auch äußern, ohne andere Leute vor den Kopf zu stoßen. Das geht selbst im Internet! Mirko Kolodziej, Redaktion

Nachtrag: Ich habe gerade (Dienstagnachmittag) mit drei Hausärzten gesprochen. Sie bestätigen, dass weniger Sars-CoV-2-Infizierte in die Praxen kommen als im Dezember und Anfang Januar.

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