Industriepark-Erweiterung macht Spreetalern Sorgen


von Tageblatt-Redaktion

Industriepark-Erweiterung macht Spreetalern Sorgen
Der Industriepark Schwarze Pumpe ist mittlerweile gut gefüllt. Es gibt zwar noch Raum für neue Firmen, allerdings nur für solche mit geringem Platzbedarf. Foto: Mirko Kolodziej

Spreetal/Schwarze Pumpe. Die Erweiterung des Industrieparks Schwarze Pumpe in Richtung Süden ist weiterhin im Fokus der Verantwortlichen, denn zusammenhängende, große Grundstücke für Investoren mit größerem Flächenbedarf stehen aktuell nicht mehr zur Verfügung. Ganz unproblematisch ist das Ansinnen allerdings nicht.

Für Grunderwerb, Waldumwandlung, Straßenbau sowie die Verlegung von Strom-, Wasser-, Abwasser- oder Telekommunikationsleitungen zur Schaffung neuer Ansiedlungsflächen sind allein auf sächsischer Industriepark-Seite nicht weniger als 95 Millionen Euro kalkuliert. Selbst bei einer in Aussicht gestellten Förderung von 92,5 Prozent könnte Spreetal keine 7,1 Millionen Euro Eigenanteil stemmen.

Den Spreetalern wäre es am liebsten, wenn der Freistaat die Süderweiterung als Landesprojekt begreifen und komplett bezahlen würde. Mit Blick nach Dresden sagt Bürgermeister Manfred Heine: „Wenn sie Strukturwandel wollen, müssen sie auch ernst machen. Wenn nicht, müssen sie es sagen.“ (red)

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