Hoyerswerdas Busnetz wird umgestrickt

Donnerstag, 11. Juli 2019

Grafik: Verkehrsgesellschaft

Hoyerswerda. Fahrgäste der Verkehrsgesellschaft VGH müssen sich auf Neuerungen einstellen. So sieht nach jetziger Planung das Stadtliniennetz nach dem Fahrplanwechsel am Jahresende aus.

Auffälligste Änderungen: Aus den derzeit vier Linien werden sechs, Linie 4 wird künftig auch am Sonntag unterwegs sein - und: Es entfallen die drei Haltestellen Markt, Kirchstraße und Alte Post.

Der Stadtrat hatte zuletzt Ende Mai die weitere Betrauung der VGH mit dem Stadtlinienverkehr bis 2027 beschlossen. Der aktuelle Vertrag endet nämlich im Dezember. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Kommentar von Rita Hertel |

Noch eine auffällige Änderung: Die Bewohner der Altstadt kommen nicht mehr zu Globus! Das ist wohl ein Witz!

Kommentar von René Lehmann |

Und trotzdem rumpeln die Busse weiterhin über die Luxemburgstrasse, ähm Feldweg. Großartig. Vielen Dank!

Kommentar von O. Schlicht |

Ich stelle mir die Frage, ob die einzelnen Linien dann nur noch stündlich fahren, da es am Lausitzer Platz nur 8 Busstiege gibt - nicht ausreichend für 12 Busse. Das würde den ÖPNV in Hoyerswerda für die Bürgerinnen und Bürger nur verkomplizieren und die Lage nicht verbessern, vor allem weil die Linien nicht mehr so viele Haltestellen anfahren und so fast immer Umsteigen Pflicht ist. Der einzige Vorteil wäre die geringere Auslastung der Busse zu den Schulzeiten.

Kommentar von Mirko Kolodziej |

Des Rätsels Lösung: Es werden tagsüber lediglich die Linien 1, 2, 3 und 6 den Lausitzer Platz anfahren. Während Linie 4 weiterhin im Ringverkehr nur zwischen 4 Uhr und 6 Uhr sowie von 17.30 Uhr bis 19.30 (dazu an Wochenenden) unterwegs ist, also wenn die anderen Linien nicht fahren, bleibt Linie 5 auf die Altstadt sowie Bröthen, Michalken und Schwarzkollm beschränkt. Der Normal-Takt bleibt also halbstündlich - mit dem sogenannten Rendezvous-Prinzip am Lausitzer Platz (zwecks Umstiegsmöglichkeit) um xx.04 Uhr und xx.34 Uhr. Mirko Kolodziej, Redaktion

Kommentar von Daniel König |

Ein Stadtverkehr, der nicht mal den alten Stadtkern, sprich den Marktplatz anfährt, ist doch mehr als ein Witz. Auch die anderen Linienführungen sind sehr dürftig, am Bahnhof verkehren nur die Hälfte der Linien. Die Konzentration am Lausitzer Platz ist genauso schlecht, alles kommt zur selben Zeit an und fährt ab, das kann man auch anders gestalten, bei 6 Linien auch im 5 Minutenrythmus z.B. Die alten Linienführungen waren schon sehr unausgeklügelt, besonders die jetzige Linie 3, aber auch die 2. Also wenn man das so durchsetzen möchte, dann macht man wohl den ÖPVN in Form eines Stadtverkehrs mit Absicht kaputt. Allein die Taktzeiten von 30 Minuten rechtfertigen schon keine Mitfahrt mehr, die Stadt ist so klein, dass man in der Zeit bis der nächste Bus kommt, auch problemlos sein Ziel zu Fuß erreichen kann, wenn man noch gut zu Fuß ist.

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