Hoyerswerda gehört zu Mutations-Schwerpunkten


von Tageblatt-Redaktion

Hoyerswerda gehört zu Mutations-Schwerpunkten
Grafik: Pixabay

Hoyerswerda/Bernsdorf. Der Landkreis Bautzen meldete am Donnerstag 55 Coronavirus-Neuinfektionen binnen 24 Stunden. 485 Personen sind aktuell infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 99 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner.

15 Personen im Alter von 52 bis 90 Jahren sind verstorben. Dabei handelt es sich in zwölf Fällen um Nachmeldungen von Anfrage Februar. Diese sind auf einen Abgleich der Sterbefall-Meldungen und der Corona-Todesfall-Meldungen zurückzuführen, den das Gesundheitsamt regelmäßig vornimmt. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion seit Pandemiebeginn erhöht sich damit auf 764.

Derzeit sind durch Labor-Untersuchungen 65 Verdachtsfälle von Virusmutationen im Landkreis Bautzen festgestellt worden. Neben Radeberg zählen auch Bautzen, Bernsdorf, Hoyerswerda und Ottendorf-Okrilla zu den Schwerpunkten. In zehn Fällen wurde der Verdacht durch eine Genomsequenzierung bereits bestätigt. Diese Fälle betreffen vor allem die britische und die tschechische Virusmutation. (red)

Hier sind die Angaben für die Stadtregion Hoyerswerda – die Zahl der am Donnerstag mit Sars-CoV-2 infizierten Personen (in Klammern die Veränderung zum Vortag):

Hoyerswerda 64 (-3)

Lohsa 17 (-1)

Bernsdorf 15 (+2)

Spreetal 9 (-2)

Lauta 8 (-3)

Elsterheide 10 (-1)

Wittichenau 16 (+2)

Oßling 3 (+1)

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Kommentare zum Artikel:

Meinhard Kuhley schrieb am

Hallo,
Die tschechische Mutation ist das was neues?
Höre ich zum ersten mal.
Mit schönen Grüßen

Juliane Mietzsch schrieb am

Hallo Herr Kuhley,
die Formulierung ist dem täglichen Lagebericht des Landratsamtes Bautzen entnommen. Dort wurde er in Bezug auf die vermuteten Mutationen, die mittels Genomsequenzierung festgestellt werden, erstmals verwendet - soweit ich das überblicke. Vorher hat das im Landkreis vermutlich keine Rolle gespielt.
Mit freundlichen Grüßen aus der Redaktion

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