Hoyerswerda-Birne soll auch am Pfarrhaus reifen
Hoyerswerda. Die „Grüne Hoyerswerder“ soll man eines Tages im Garten des Pfarrhauses der Johanneskirche ernten können. Die alte Birnensorte tauchte vor gut einem Jahrzehnt erstmals wieder aus dem Dunkel des Vergessen-Seins auf.
Ein Internetblogger hatte Recherchen betrieben und berichtete von der „Grünen Hoyerswerdaer“, die 1804 erstmals in einem Handbuch zur Obstbaumzucht beschrieben wurde und die sogar in den USA unter dem Namen „Sugar of Hoyerswerda“ bekannt war.
Seither haben sich bereits so einige Leute mit der Wiederansiedlung der selten gewordenen Sorte in ihrer “Heimat“ beschäftigt. An der Südstraße stehen schon einige Bäumchen, und nun gab es eben besagte Pflanzaktion im Pfarrgarten.
Wenn man so will und wenn die Vermutungen stimmen, ist das sozusagen eine Heimkehr zum Ursprungsort. Denn man nimmt an, dass einst Pfarrer Johann Friedrich Benade die „Grüne Hoyerswerder“ im 18. Jahrhundert „einkreuzte“. –red-
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