High-Tech-Tafeln für die Grundschule "Am Park"


von Tageblatt-Redaktion

High-Tech-Tafeln für die Grundschule "Am Park"
Foto: Gernot Menzel

Hoyerswerda. Im Februar bekommt die Grundschule „Am Park“ in der Altstadt neue Hightech-Tafeln. Der Verwaltungsausschuss des Stadtrates hat die Bestellung von 13 sogenannten Touch-Boards einstimmig gebilligt.

Es handelt sich um interaktive Tafeln mit jeweils zwei Flügeln aus klassisch mit Kreide beschreibbarem Material. Einerseits werden acht ältere Modelle ersetzt, andererseits kommen fünf zusätzliche Tafeln hinzu. Zuletzt ist ein Datennetz in der Schule installiert worden.

Nun warten die Lehrerinnen sowie die Schülerinnen und Schüler noch auf einen Telekommunikations-Anschluss für schnelles Internet. Er soll wohl in Bälde verfügbar sein. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Mirko Kolodziej schrieb am

Hallo Herr Häntschke, ich habe mir jetzt mal die Mühe gemacht, nach Angaben zum Stromverbrauch zu suchen. Leider weiß ich nicht, wie das Modell für die GS „Am Park“ heißt. Aber: Für die über die letzten Monate in Hoyerswerda an verschiedenen Schulen verbauten Interaktiven Tafeln von Promethean sind im Betrieb Leistungen (je nach Größe) zwischen 215 und 370 Watt sowie im Standby-Modus von weniger als 0,5 Watt angegeben. Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher Fön hat 2.000 Watt. Der wird jedoch sicher nur für kürzere Zeit eingeschaltet. Und die Stromkosten für städtische Schulen trägt die Stadt Hoyerswerda, also letztlich der Steuerzahler. Ansonsten sind Voraussagen besonders dann schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen. Mirko Kolodziej, Redaktion

Frank Niemtz schrieb am

Hallo Herr Häntschke, ich weiß nicht welcher Jahrgang Sie sind, aber vielleicht kennen Sie aus Ihrer Schulzeit noch Dia-Projektoren und Polylux(e). Letztere waren Tageslicht-Projektoren und dafür bekannt, nicht nur sehr hell, sondern auch sehr heiß zu werden (wer als Schüler das zweifelhafte Vergnügen hatte, neben einem solchen zu sitzen, wird wissen wovon ich rede). Will sagen: Der Energieverbrauch dieser Geräte dürfte im Vergleich zu Interaktiven Tafeln in keinerlei Verhältnis stehen. Also was soll Ihre Anmerkung? Ist das letztlich nicht nur „Miesepeterei“? Ich bitte Sie (und das als Atheist): Lassen Sie doch bitte die Kirche im Dorf und die Interaktiven Tafeln in der Schule!

Thomas Häntschke schrieb am

Werter Herr Niemtz !
Obwohl meine Schulzeit nun schon 39 Jahre her ist, kann ich mich noch sehr gut erinnern, wann mal ein Polylux oder ein Dia-Projektor verwendet wurde. Nämlich fast nie, da diese Dinger ja gar nicht so vorhanden waren (auch die notwendigen Folien waren rar), das sie in jeder Unterrichtsstunde hätten eingesetzt werden können. Und wenn sie betrieben wurden, sind sie nach Gebrauch gleich wieder ausgeschaltet worden, eben weil es die Eigenschaften gab, die Sie schon beschrieben haben.
Die interaktiven Tafeln werden aber, während der Unterrichtsstunde, mit Sicherheit nicht abgeschaltet und verbrauchen dann, insgesamt mehr Strom, als die damals verwendeten Geräte. Ein Vergleich ist somit nicht zielführend und meine Fragen sind nicht Miesepeterei, sondern sollten aufzeigen, das zusätzliche Kosten entstehen, welche ja gezahlt werden müssen, wobei sich durch die Antwort von Herrn Kolodziej, neue Fragen stellen: Gehören diese Ausgaben zu den Pflichtausgaben der Stadt oder kann auch verlangt werden, daß die Stromkosten gesenkt werden müssen?
Gibt die Stadt, nichtstädtischen Schulen Zuschüsse zu den Stromkosten? Es wird sich zeigen, wie hoch die Kosten mal sein werden, wenn die elektronischen Geräte (Tablets, Tafeln) in den Schulen im Dauerbetrieb sind und die ersten Endabrechnungen, für so ein Schuljahr vorliegen.
Deshalb zu Ihrer Bitte "Kirche im Dorf" und "Tafeln in der Schule": Fragen werden ja wohl erlaubt sein!
MfG Thomas Häntschke

Rita Hertel schrieb am

Hallo Herr Häntschke,
es geht doch eigentlich in dem Artikel vorrangig darum, für die Schüler bessere Unterrichtsbedingungen zu schaffen und dazu gehören nun mal die Interaktiven Tafeln. Wie schon Herr Kolodziej und Herr Niemtz schrieben, werden diese Tafeln einen geringen Stromverbrauch haben, dieser Meinung bin ich auch. Sie wissen doch auch gar nicht, ob diese Tafeln, wenn sie nicht gebraucht werden, in den Standby-Modus gesetzt werden.
Was Sie hier schreiben, entschuldigen Sie bitte den Ausdruck - empfinde ich als "Krümelkackerei".

Frank Niemtz schrieb am

Werter Herr Häntschke, dann richten Sie doch bitte Ihre Fragen an die Stadtverwaltung und den Stadtrat. Und dann bitteschön schriftlich (und energiesparend) im Old-School-Style auf eine Schiefertafel geritzt. So taten es nämlich noch (zumindest in der Schule) unsere Eltern und Großeltern. Woher Sie Ihre "mit Sicherheit" (...nicht abgeschaltet) hernehmen ist mir ein Rätsel. Da blicken Sie offenbar in die Kristallkugel oder "glauben" es besser zu wissen. Doch für "Glaubensfragen" ist die Kirche zuständig. Und dass sie den Schülerinnen und Schülern keine modernen und zeitgemäßen Unterrichtsmittel gönnen, haben wir alle nun verstanden.

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