Hier erholen sich heute viele Menschen
Senftenberg. Kaum zu glauben, aber so sah der Senftenberger See einmal aus. Das Foto entstand sozusagen in der Zwischenphase nach dem Ende der Braunkohleförderung im Tagebau Niemtsch und der Eröffnung des Naherholungs-Gewässers am 1. Juni 1973.
Man sieht hier während der Etappe der Flutung links einen Teil der Bebauung von Großkoschen. Die Massen rechts gehören zur Innenkippe, der heutigen Insel. Der Förderbrückenverband war vor der Stilllegung zur Gestaltung des Koschener Strandes im Einsatz.
Im Tagebau wurde 1941 die erste Kohle gefördert. Nach der Auskohlung begann 1967 die Flutung. Bis 1972 wurden allein aus der Schwarzen Elster 75 Mio. Kubikmeter Wasser eingeleitet. Am See wird dieses Wochenende dessen 50. Jubiläum begangen. (red)
Einen Kommentar schreiben
Es werden nur jene Kommentare veröffentlicht, die unter Angabe von Vor- und Familienname und einer gültigen E-Mail-Adresse (für Rückfragen) abgegeben wurden.