Gurtmuffel müssen "blechen"


von Tageblatt-Redaktion

Foto: Uwe Schulz
Foto: Uwe Schulz

Ein Polizeifahrzeug, das sich in der Hüttengasse gegenüber vom Zollhaus in Bernsdorf positioniert hatte, war einem Passanten am Silvestertag aufgefallen. Vor allem deshalb, weil es mehrfach durchstartete, um mit rasantem Tempo Autos auf der B 97 zu verfolgen. In einem Fall wurden sogar Blaulicht und Sirene zugeschaltet.

Was es mit diesem Einsatz auf sich hatte, das war jetzt auf Nachfrage von Thomas Knaup, dem Pressesprecher der Polizeidirektion Görlitz, zu erfahren. Demnach überwachte eine Streife des Polizeireviers Hoyerswerda den fließenden Verkehr. „Im Fokus der Maßnahme stand, ob die Fahrzeugführer wie vorgeschrieben den Sicherheitsgurt während der Fahrt angelegt hatten. In 25 Fällen war das nicht der Fall.“

Da einer der betroffenen Autofahrer nicht auf das Anhaltesignal „Stop Polizei“ in der Lichtbrücke des Streifenwagens reagiert hat, schalteten die Beamten das Blaulicht samt Sondersignal ein, um den Autofahrer auf sich aufmerksam zu machen. Alle Gurtmuffel dürfen ein Verwarngeld von 30 Euro zahlen. (red)



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