Großbrand zerstört Teile der Holzbauwerke Bernsdorf


von Tageblatt-Redaktion

Ein Großbrand zerstörte am gestrigen späten Nachmittag große Teile eines Gebäudekomplexes direkt an der Bundesstraße. Um 17.24 Uhr wurde die Bernsdorfer Feuerwehr alarmiert. Als sie Minuten später vor Ort eintraf, schlugen die Flammen fünf, sechs Meter hoch, schwarzer Qualm quoll in den Himmel. Das waren die ersten Eindrücke von Einsatzleiter Uwe Weberbauer. Wie sich weniger später herausstellte, war die Rauchsäule von Hoyerswerda, von Kamenz und sogar vom Dresdener Elbepark aus zu sehen.

„Der Löschangriff der letztlich 41 Einsatzkräfte erfolgte gleichzeitig von außen und innen“, schilderte Uwe Weberbauer das Vorgehen. Über Hydranten wurde die Wasserversorgung sichergestellt. Gegen 18 Uhr hatten die Feuerwehrleute den Brand unter Kontrolle. Allerdings gab es zahlreiche Glutnester, die immer wieder aufflammten und mit Wasser und Schaum bekämpft wurden.

Da der Gebäudekomplex zu großen Teilen aus Holz bestand, hatte das Feuer schnell um sich gegriffen. Auf schätzungsweise 50 mal 50 Metern wurde er völlig zerstört. Die enorme Rauchentwicklung wunderte Uwe Weberbauer nicht: „Alles war mit Dachpappe gedeckt.“

Bei dem Gebäude, das den Flammen zum Opfer fiel, handelte es sich um die ehemalige Lehrwerkstatt der Tischlerei der Holzbauwerke. Der Betrieb war schon zu DDR-Zeiten geschlossen worden. Seither hatte er leer gestanden und unter Vandalismus gelitten.

Zur Brandursache gab es ad hoc vor Ort keine Aussage. Personen, so sagte Uwe Weberbauer gegen 19 Uhr, als die Restablöschung noch im Gange war, seien keine zu Schaden gekommen. Die Einsatzkräfte kamen von den Freiwilligen Feuerwehren Bernsdorf, Straßgräbchen, Großgrabe und Wiednitz. Sie waren mit sieben Fahrzeugen vor Ort.



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