Größter Unfallschwerpunkt 2023 im Kreisgebiet


von Tageblatt-Redaktion

Größter Unfallschwerpunkt 2023 im Kreisgebiet
Foto: TB-Archiv / Mirko Kolodziej

Hoyerswerda. An der Bundesstraße 97, zwischen Alt- und Neustadt befand sich im vergangenen Jahr der größte Unfallschwerpunkt im ganzen Kreis Bautzen. Die Sächsische Zeitung hat eine Unfallstatistik ausgewertet.

Demnach gab es an der Görlitzer Brücke im vorigen Jahr zwölf Unfälle (hier im Bild einer im November) – so viele wie nirgends sonst an einem einzelnen Ort.

Im Kreis-Unfallatlas weit vorn tauche aber auch die Bautzener Brücke mit sieben Unfällen auf. (red)

Themen in dieser Meldung


Zurück

Kommentare zum Artikel:

Willi Weber schrieb am

Ist schon schlimm sowas, aber wäre es nicht auch mal von Interesse gewesen, wie viel der Unfallverursacher weit über 70 Jahre alt waren. Ich möchte niemanden kritisieren, aber ich erlebe es jeden Tag (bin selbst den ganzen Tag draußen), wie einen die Herrschaften anschauen, wenn man sie auf ihr Fehlverhalten anspricht. Uneinsichtigkeit ist da an der Tagesordnung. Und solche Sätze wie "Ich fahre schon seit 70 Jahren" sind da keine Seltenheit.
Also endlich Fahrtauglichkeitsprüfung ab einem bestimmten Alter. Darum sollte sich die Politik mal kümmern und nicht um bunte Fahnen an den Fenstern und Laternen.

Christine Krebs schrieb am

Oben abgebildeter Unfall ist natürlich auf den Ampelausfall im November zurückzuführen. Wäre sicherlich nicht so dramatisch gewesen, wenn die Polizei die Verkehrsregelung per Handzeichen übernommen hätte. Wird dieses nicht mehr gelernt auf der Polizeischule?

Rüdiger Korn schrieb am

Hallo Frau Krebs,
wann und wo haben Sie Ihren Führerschein gemacht? Bei Ausfall der Lichtzeichen wird die Vorfahrt an Kreuzungen selbstverständlich durch die vorhandenen Verkehrszeichen geregelt. Bei Fehlen von Verkehrszeichen gilt natürlich rechts vor links. An der besagten Kreuzung gab es bei Ausfall der Ampel also eine eindeutige Vorfahrtsregelung. Wenn diese nicht beachtet wird, ist das garantiert nicht die Schuld der Verkehrspolizei.

Stefanie Trunsch schrieb am

Wenn man die Bundesstraße an besagter Stelle queren möchte, muss man vier Fahrstreifen überqueren.

Als wäre das nicht anspruchsvoll genug, rollen die Verkehrsteilnehmer auf der Hauptstraße von Richtung Globus kommend meist sehr schwungvoll die Brücke herunter auf die Kreuzung zu. Tempo 70 ist da keine Seltenheit, wenn nicht gerade die rote Ampelanlage das Bremsen einfordert.

Dazu kommt, dass der Bereich von der Frentzelstraße aus nicht besonders gut einsehbar ist.

Unter der Prämisse wäre eine unterstützende Regelung durch die Polizei durchaus sinnvoll gewesen. Es gab in der Zeit des Ampelausfalls drei Unfälle in vier Tagen.

Einen Kommentar schreiben

Es werden nur jene Kommentare veröffentlicht, die unter Angabe von Vor- und Familienname und einer gültigen E-Mail-Adresse (für Rückfragen) abgegeben wurden.

Was ist die Summe aus 5 und 1?