Geschwindigkeitskontrollen in Groß Särchen und Steinitz


von Tageblatt-Redaktion

Lohsa. Am Dienstagvormittag haben Beamte des Polizeireviers Hoyerswerda  zwischen 8 Uhr und 11.50 Uhr an der Koblenzer Straße in Groß Särchen und an der Warthaer Straße in Steinitz Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt.

In Groß Särchen wurden 39 Fahrzeuge gemessen und insgesamt fünf Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Vier Fahrzeugführer kamen mit einem Verwarngeld davon. Eine 35-jährige Polo-Fahrerin wird jedoch demnächst Post von der Bußgeldstelle erhalten. Sie war in der 30 km/h-Zone mit 50 km/h geblitzt worden. Zudem wurde ein 69-jähriger Sprinter-Lenker mit dem Mobiltelefon am Steuer erwischt.

Auf der Warthaer Straße in Steinitz wurden 24 Fahrzeuge gemessen. Ein Pkw-Fahrer rauschte mit 36 km/h zu viel auf dem Tacho durch die Kontrollstelle und hält damit den Negativrekord an diesem Tag. Ihn erwarten 260 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Carolin Rudolf schrieb am

Der arme Bauarbeiter mit Handy am Steuer (hab ihn selbst gesehen), der irgendwie versucht bei 'nem 10-Stunden-Arbeitstag noch Bürokram zu klären, um den ganzen Wahnsinn noch bezahlen zu können. Und im Gegensatz dann polnische Arbeiter, die mit 140 Klamotten froh und munter 3x am Tag durch Koblenz/Litschen/Friedersdorf/Särchen rauschen, weil sie genau wissen, wann Schichtwechsel auf'm Revier ist. Ist ja richtig, jeder macht nur seine Arbeit und telefonieren ist verboten, aber wo bitte sind wir hier gelandet?!

Sebastian Wabner schrieb am

Es wäre schön, wenn die netten Herren der Polizei, sowie auch andere Institutionen, dann mal blitzen würden, wenn in den näheren Großbetrieben Schichtwechsel stattfinden.
Da wird die Koblenzer Str. mal schnell zweispurig in eine Richtung.

Hagen Wendlandt schrieb am

Hallo Frau Rudolf,
für Ihre Analyse haben Sie doch sicherlich auch die passenden Beweise. Oder sind das alles nur Mutmaßungen? Warum darf der arme polnische Arbeiter nach seinem 8+h-Arbeitstag und minimum 2h Fahrstrecke je Tag nun zur Kasse gebeten werden, der Bauarbeiter dagegen nicht?
Ein Bluetooth-Headset kostet einen Bruchteil von dem, was dem "armen" Bauarbeiter jetzt ins Haus steht und der Vorteil ist, dass er damit 24/7 in seinem Auto telefonieren kann ohne belangt zu werden.
Aber Sie haben Recht, wo sind wir hier gelandet. Tagtäglich werden Ordnungswidrigkeiten und Straftaten begangen und anschließend wird sich echauffiert, dass man erwischt wurde. Wenn man sich nicht den Konsequenzen seines Handelns bewusst ist, sollte man es vielleicht vermeiden, ein Kraftfahrzeug zu lenken.

Carolin Rudolf schrieb am

Sehr geehrter Herr Wendland, ich sehe mich Ihnen gegenüber in keiner Beweispflicht. Ich hoffe nur, dass es durch Herrn Wabners geschilderte Beobachtungen, es nicht mal zu verletzten Kindern an der Grundschulde in Groß Särchen kommt. Das Verhältnis zwischen rasenden Mitarbeitern aus Großbetrieben und telefonierenden Bauarbeitern ist doch sehr aus dem Gleichgewicht geraten. Allen einen schönen Tag.

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