Geplant: Nationales Städtebauprojekt


von Tageblatt-Redaktion

Geplant: Nationales Städtebauprojekt
Foto: TB-Archiv / Uwe Jordan

Hoyerswerda. Die Stadtspitze wird den Fokus beim künftigen Stadtumbau wohl auf die WK I bis III und das Stadtzentrum richten. Beim Besuch von Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) und Sachsens Minister für Regionalentwicklung, Thomas Schmidt (CDU) am Montag sagte Nico Neumann von der als Berater der Stadt tätigen Gesellschaft DSK, gedacht sei für den in der Stadtplanung sogenannten Erhebungsbezirk 1 an einen städtebaulichen Wettbewerb für einen Masterplan.

Hoyerswerda werde zur Finanzierung jetzt einen Förderantrag „Keimzelle Neustadt – Transformation von DDR-Moderne zu zukunftsfähigen urbanen Quartieren“ beim Programm Nationale Projekte des Städtebaus einreichen. „Die Zukunft der Stadt ist in der Neustadt zu verorten“, so Neumann. Die Frage sei, was für das Zusammenleben 2040 nötig sein wird. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Frank Niemtz schrieb am

@"Die Stadtspitze" und Nico Neumann (DSK):
Dabei sollte von den in dieser Angelegenheit Verantwortung tragenden Personen nicht vergessen werden, dass es in dem Erhebungsbezirk 1 nicht nur die WOHNUNGSGESELLSCHAFT und die LEBENSRÄUME als Eigentümerin gibt, sondern auch mehrere Eigentümergemeinschaften an/mit Eigentumswohnungen nebst Grundstücken. (Die größte Eigentümergemeinschaft befindet sich im WK I – mit immerhin vier Wohnblöcken in zentralster Lage!)
Diese sollten/müssen in die Betrachtungen/Vorhaben rechtzeitig (also VORHER und nicht NEBENBEI oder GAR NICHT...) und umfänglich einbezogen werden.
Frank Niemtz

Ronald Will schrieb am

Ich stimme Stephan Wappler absolut zu. In jeder Stadt gibt es einen schönen Park mit vielen Bäumen und Sträuchern, oftmals mit Springbrunnen, immer mit Bänken zum Verweilen –  nur in Hoyerswerda nicht. Als moderne Stadt. Traurig. Da war die Planstadt aus DDR-Zeiten viel weiter, wenn ich an die vielen Wohngebietsparks denke mit deren Springbrunnen und teilweise sogar Kegelbahnen. Jetzt höre ich schon, dass es am fehlenden Geld liegt. Nein, das Geld ist da, es wird nur für andere Sachen ausgegeben.

Klaus Richter schrieb am

Ich wohne seit 1963 im WK II. Der erinnert als einziger noch etwas an die funktionierenden und wohlproportionierten ersten Wohnkomplexe. Schule, Kiga, Kaufhalle und Kneipe sind fußläufig für jeden erreichbar. Wir vielgescholtenen, alten Städtebauer waren wohl doch nicht so übel. Und heute? Ein Glanzstück des modernen Städtebaus gegenüber der Aula. Klaus Richter (89).

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