Für einen sauberen Start in die Saison


von Tageblatt-Redaktion

Rückten per Wasserstrahl dem Winterschmutz auf den Bänken am Tätzschwitzer Festplatz zu Leibe: Jörg -rechts- und Robin Backhaus.
Rückten per Wasserstrahl dem Winterschmutz auf den Bänken am Tätzschwitzer Festplatz zu Leibe: Jörg -rechts- und Robin Backhaus.

Wiednitzer machen Spielplatz und Schlosspark fit
Andrea Schmaler hatte zu Beginn ihrer Amtszeit ein Versprechen abgegeben: „Ich möchte den Gemeinschaftssinn stärken und die Eigeninitiative der Wiednitzer fördern. Unbedingt!“, sagte die 42-Jährige im Januar dieses Jahres, als sie zur Ortsvorsteherin gewählt wurde. Eine gute Möglichkeit hierfür war der Arbeitseinsatz am Sonnabend. Über zwanzig Mitglieder der örtlichen Vereine waren gekommen, um gemeinsam anzupacken. Mittelpunkt des fleißigen Geschehens war der Spielplatz und der angrenzende Schlosspark. Beide Areale werden am 20. Mai Veranstaltungsorte für den 4. Tag der Parks und Gärten sein. Dann werden sich auch die Vereine des neuen Bernsdorfer Ortsteiles vorstellen. Logisch, dass man im Vorfeld alles noch mal hübsch und ordentlich machen wollte. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr und der Sektion Fußball Wiednitz/Heide haben bereits in den vergangenen Tagen Arbeitseinsätze gestartet. Am Sonnabend wurden die Geräte auf dem Spielplatz mit neuer Farbe und Öl angestrichen sowie an reparaturbedürftigen Stellen ausgebessert. Auch der Bereich um die Bühne am Schlosspark wurde hergerichtet und gesäubert. Zudem kam als Ersatzpflanzung eine Elsbeere, der ausgewählte Baum des Jahres 2011, im Schlosspark in die Erde. Nach getaner Arbeit wurde zusammen gegrillt. Für Ortsvorsteherin Andrea Schmaler eine weitere Möglichkeit, dass Mitglieder der verschiedenen Vereine die Zeit für Gespräche und Erfahrungsaustausch nutzen konnten.

Viele Hände packen bei Zooputz in Hoyerswerda mit an
Für Sieglinde Tschirner war es eine spontane Entscheidung. Die Hoyerswerdaerin las im TAGEBLATT vom geplanten Arbeitseinsatz im Zoo am Sonnabend und schnappte sich kurzerhand ihre 13-jährige Enkeltochter Franka, um mitzuhelfen. Warum? „Ich will der Stadt auch etwas Gutes tun. Das ist doch heute eine gute Gelegenheit. Und bei Franka ist es mir wichtig, Werte zu vermitteln“, meinte Sieglinde Tschirner. Karsten Bormann, Vorsitzender des Vereins der Zoofreunde, der den traditionellen Einsatz auch organisierte, zeigte sich über die hohe Resonanz von freiwilligen Helfern begeistert: „Es sind etwa dreißig Leute gekommen. So viele hatten wir schon lange nicht mehr.“ Während Sieglinde Tschirner und Ingeborg Eichhorn Geländer mit frischer Farbe versahen, wurde vor allem im ehemaligen Kudu-Gehege, in das Hissarschafe einziehen sollen, gewerkelt. Die frisch gepflanzte Lerche wurde schützend umzäunt. Der neu geschaffene Unterstand aus Holz dürfte von den Tieren zukünftig gern angenommen werden. Auch Türen und Tore bekamen im Zoo einen neuen Anstrich. Im Herbst soll dann der nächste Arbeitseinsatz starten. Vielleicht wieder mit Sieglinde Tschirner und Franka.

Tätzschwitzer richten ihren Festplatz her
Ein Traktor mit Hänger tuckerte Sonnabendnachmittags im Schritttempo durch Tätzschwitz. Aufgeladen waren mehrere große, hölzerne Bänke, die im Winter zwischengelagert waren. Zeit, um die Sitzgelegenheiten vom Staub zu befreien. Denn schließlich startet mit dem jetzigen Frühjahr auch die Saison von Partys und anderen Festlichkeiten auf dem Tätzschwitzer Sportplatz, der gern auch als Grillecke bezeichnet wird. Dort stapelten sich zu Beginn des Arbeitseinsatzes, der von Mitgliedern des Kultur- und Sportvereins organisiert wurde, noch Weihnachtsbäume, die nun gar nicht mehr in das frühlingshafte Bild passten. Also wurden die ausgedienten Gewächse entsorgt. Jörg und Robin Backhaus säuberten per Wasserstrahl die Sitzbänke, während andere Helfer sich um Kiosks und das Toilettenhäuschen kümmerten sowie den Festplatz von Laub befreiten. Also kann jetzt auch in Tätzschwitz die Partysaison beginnen!

Eltern schwingen den Pinsel im Lutki-Haus in Zeißig
Am Sonnabend bohrten, schraubten, sägten, hämmerten und pinselten wieder ein gutes Dutzend Eltern der Kinder des Zeißiger Lutki-Hauses, um die Spiel- und Erlebnisbereiche zu erweitern und neu zu gestalten. Brunhilde Richter, Erzieherin und Mitinitiatorin zur Umgestaltung des Gartenbereiches, wünschte sich schon seit langem einen großen Tisch im Garten, an dem die Kinder zusammen sitzen, malen und spielen können. Gehör fand sie beim Elternrat, der zwei Einsätze im April organisierte. Sebastian Seidel und Lars Dienerowitz übernahmen die Vorbereitungsarbeiten und die Materialbeschaffung. Neben dem großen Tisch mit kindgerechten Sitzmöglichkeiten wurden der Kletterhügel, das Hochbeet und ein Regal, in dem das „Baumaterial“ zum Spielen lagert, neu gestaltet. Unterstützt von den Erzieherinnen und dem technischen Personal der Einrichtung erhielten der Zaun und ein Gruppenzimmer einen neuen Anstrich.
Angesichts der Fülle der zu erledigenden Arbeiten werkelte der „harte Kern“ bis zum Abend, um die begonnenen Arbeiten abzuschließen und den neu gestalteten Tisch beim Feierabendbierchen einzuweihen.



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