Freistaat-Millionen für höhere Ausbildungskapazität


von Tageblatt-Redaktion

Diesem Gebäude ist äußerlich nicht anzusehen, dass es aus Containern zusammengesetzt wurde. Mit ihm sind neue Ausbildungskapazitäten entstanden. Foto: Ralf Grunert

Nardt. In der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Nardt wurde in dieser Woche für ein Unterrichtsgebäude und ein Internatsgebäude der symbolische Schlüssel übergeben. Errichtet wurden sie aus 176 Containern, die zuvor auf dem Gelände einer Erstaufnahmeeinrichtung in Dresden standen. Der Freistaat ließ sich das rund 5,6 Millionen Euro kosten.

Beiden Gebäuden ist nicht anzusehen, dass sie lediglich eine Interimslösung für die kommenden fünf bis acht Jahre darstellen. Denn die Errichtung eines neuen Verwaltungs- und Unterrichtsgebäudes mit Internat befindet sich ebenso in der Planung wie der Bau einer Mehrzweckhalle.

Mit den jetzt fertiggestellten Gebäuden entstanden rund 2.000 Quadratmeter neue Nutzungsfläche. Die Kapazität an Internatsplätzen in der Landesfeuerwehrschule erhöhte sich um 50 Betten auf 216 Plätze.

Die neuen Unterrichtsräume machen es möglich, pro Jahr 25 zusätzliche Brandmeister und 25 zusätzliche Brandoberinspektoren für die Berufsfeuerwehr auszubilden. Außerdem werden die Räume für Führungskräftelehrgänge der Freiwilligen Feuerwehren genutzt.

Das Ziel des Freistaates ist es, in den nächsten Jahren die Ausbildungskapazitäten der Landesfeuerwehrschule auf 8.000 Plätze pro Jahr zu verdoppeln. (red)

Vor der symbolischen Übergabe musste der Schlüssel montiert werden. Sachsens Finanzminister Hartmut Vorjohann (v. l.), Jaroslaw Golaszewski (Sächsisches Immobilien- und Baumanagement) sowie Thomas Rechentin (Innenministerium) hatten damit keine Probleme.
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