Frühlingsgruß aus Hoyerswerdas Altstadt


von Tageblatt-Redaktion

Frühlingsgruß aus Hoyerswerdas Altstadt
Foto: Uwe Schulz

Hoyerswerda. Es fällt nach dem langen Winter und dem kalten April umso mehr angenehm auf, wenn Vorgärten, Balkonkästen und Pflanzschalen aller Art bepflanzt sind, bunte Blütenpracht auch die Passanten erfreut. Die Aufnahme entstand in der Langen Straße. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Thomas Häntschke schrieb am

Im Tageblatt (15./16.05.2021, S.17) sind mit der Überschrift "Blütenpracht überall" noch drei weitere Fotos (aus Zeißig, Schwarzkollm und Bröthen) in ähnlicher Form abgebildet und die Arrangements sehen ja auch schön aus. Leider werden dabei aber die natürlich wachsenden Blütenprachten vernachlässigt, wobei diese sich ja, in den Vorgärten oder auf öffentlichen Anlagen, gar nicht entfalten können, da sie ja schon seit ca. 14 Tagen regelmäßig mit lauten Rasenmähergeräusch vernichtet werden. So auch am 15.05. in Bernsdorf, wo auf meinem Weg von der Pestalozzistraße zum LIDL-Markt, in mehreren Vorgärten, die Gänseblümchen und andere gerade herauskommende Pflanzen, den Rasenmähern zum Opfer fielen. Aber man hat ja mit den Balkonkästen, Pflanzschalen u. ä., auf wenigen Quadratmetern, der Naturzerstörung etwas entgegengebracht, auch wenn dies, m. M. keinen Ausgleich darstellt. Es kann nur gehofft werden, das in Zukunft, mehr natürliche Blütenprachten in den Vorgärten und öffentlichen Anlagen zu sehen sind und die Tageblatt- und hoyte-Redaktion darüber berichten kann. MfG Thomas Häntschke

Thomas Häntschke schrieb am

Mit meinen Zeilen vom 16.05., habe ich die Hoffnung ausgedrückt, dass in Zukunft über die natürlichen Blütenprachten berichtet werden kann. Leider wird diese Hoffnung seit heute in Bernsdorf, durch die, von den "Großvermietern", beauftragten Firmen zerstört, da diese mit der "Rodung" der Grünflächen um die Wohnhäuser begonnen haben.
Aber es ist ja auch dringend nötig (leider sind ja hier keine Fotos möglich), da ja Pfingsten vor der Tür steht und es ja nicht sein kann, dass der "Wildwuchs" (welcher ja auch Nahrungsquelle für Insekten und damit auch für Vögel >bin gespannt, was die Vogelzählung vom 13.-16.05. ergibt< darstellt) das Wohnumfeld verschandelt. Es sieht doch viel schöner aus, wenn die Flächen, bis auf den letzten Grashalm rasiert wurden und alles gleichmäßig grau (ein paar Farbtupfer gibt es ja mit Balkonkästen, Pflanzschalen und ähnlichem) aussieht, wobei ich froh bin, dass die Wettervorhersage keine hohen Temperaturen ankündigt, so dass ein "Verbrennen" der Flächen, vorerst ausbleibt.
Leider werden meine Zeilen kein Umdenken bei den Verantwortlichen einleiten, so dass in 4 Wochen die nächste "Rodung" stattfindet, wobei es ja auch ausreicht, dass durch die "Freitagsstreikenden" die Politik für den Klimawandel verantwortlich gemacht, aber auf die eigene Umgebung, bei der Zerstörung von Natur nicht geachtet wird. EINFACH NUR TRAURIG. MfG Thomas Häntschke

Rita Hertel schrieb am

Ach, Herr Häntschke, können Sie sich auch mal freuen - z. B. an den schönen Bildern - oder sehen Sie immer alles negativ?
Ich finde es wunderschön, wenn die Bürger unserer Stadt mit Blumenkästen/-ampeln usw. ihre Häuser schmücken. Leider wurden aber diese Initiativen durch Vandalen schon oft zerstört (z. B. Rosenstraße, wenn ich mich richtig erinnere).
Auch ich mähe meinen Rasen regelmäßig (ja, da fallen leider die Gänseblümchen zum Opfer :-)), aber ich habe genug andere Blühpflanzen im Garten, an denen sich Bienen, Hummeln, Insekten ... erfreuen und laben können.

Thomas Häntschke schrieb am

Frau Hertel!
Deswegen habe ich ja geschrieben "... die Arrangements sehen ja auch schön aus".
Dies meine ich auch so, aber es geht um das große Ganze, welches durch die 4-5 Jahresrodungen zerstört wird, wobei es in meinem Wohnumfeld zur Zeit noch viel schlimmer aussieht, da in der 50. KW 2020, auf ca. 300 m², Bäume und Sträucher (z. B. Flieder, Scheinquitte, Pfaffenhütchen und anderes) samt Wurzeln entfernt wurden.
[URLLB=200]https://hoyte24.de/files/newsmedia/foto/2021/05/20/nachher.jpg[/URLLB]
Es kann somit keine Freude entstehen bzw. sie vergeht einem und wenn man Kritik übt, wird dies auch noch als negative Einstellung interpretiert.
Deshalb auch für Sie: Ich freue mich über jede Balkonkastenpflanze, würde mich aber noch mehr freuen, wenn ich aus dem Fenster schaue und auf der Wiese blühen Glockenblume, Löwenzahn, Gänseblümchen, Margerite, Rot- und Weißklee usw., wobei ich Sie bitte, mir nicht mitzuteilen, dass dies für andere Menschen "Unkraut" im Rasen darstellt.
MfG Thomas Häntschke

Daniel Müller schrieb am

Nein, es wird immer wieder alles schöne konsequent mit unglaublichen Lärm stundenlang niedergemäht. Warum muss das sein, weil die Arbeiter beschäftigt werden müssen? Ich (keine Ahnung von Pflanzen) habe in den letzten Wochen schöne lila gefärbte Wiesen gesehen und alles wurde niedergemäht. Also den ÖKO-Stern 2021 hat diese Firma von mir bekommen. Leute, echt jetzt. Und dass die Bienen in den letzten drei Jahren zurückgegangen sind, habe selbst ich gemerkt. BITTE lasst die Wiesen in der Stadt stehen!

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