Foucault: Schulleiter vom Dienst suspendiert


von Tageblatt-Redaktion

Foucault: Schulleiter vom Dienst suspendiert
Foto: Uwe Schulz

Hoyerswerda. Ungeplant hat Uwe Blazejczyk seinen Schreibtisch im Schulleiter-Büro des Léon-Foucault-Gymnasiums verlassen müssen. Wie das sächsische Landesamt für Schule und Bildung bestätigt, ist der 64-Jährige mit Wirkung vom Freitag vom Dienst enthoben worden.

Warum, ist unklar, denn zu den Gründen möchte sich die Behörde mit Hinweis auf ein laufendes Verfahren nicht äußern. Sprecher Clemens Arndt sagt, inhaltlich werde man keinerlei Stellungnahme abgeben und bitte dafür um Verständnis. Auch Uwe Blazejczyk selbst wollte auf Nachfrage keine Angaben zur Sache machen.

Das Landesamt sagt, die Schulleitung habe bis auf Weiteres der Leiter des Immanuel-Kant-Gymnasiums Wilthen, Markus Straube, zusätzlich übernommen. Der Umstand, dass das Lehrerkollegium sehr stabil sei, helfe dabei. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Simone Noack schrieb am

Oh oh, da muss was ziemlich schwerwiegendes passiert sein, wenn die Behörde solche Bandagen anlegt. Ich bin gespannt und setze auf das Tageblatt zu recherchieren, was da wohl passiert ist. Die Gerüchteküche kocht auf alle Fälle schon mal kräftig.

Brian Konzack schrieb am

Ist ja kein Geheimnis mehr!
Das geht ja schon seit Jahren rum was er da veranstalten tut.
Komisch, dass die Behörden jetzt erst eingreifen?!
Viel schlimmer ist es, dass den Eltern erzählt wird, dass er wegen gesundheitlichen Gründen nicht mehr da ist!

Toni Schneider schrieb am

Wenn man diese Meldung hört, kommen einem auf Anhieb sehr beklemmende Gedanken. Ich hoffe, dass es sich letztlich nicht bestätigen wird, was jedoch unwahrscheinlich erscheint, wenn man sieht mit welcher Härte durch die zuständige Behörde vorgegangen wurde.

Aber bei aller Verwirrung um diese Entscheidung gilt für Herrn Blazejczyk bis zum Ende der Ermittlungen/des Verfahrens zunächst die Unschuldsvermutung und man sollte daher keinen Beitrag an etwaigen brodelnden Gerüchteküchen leisten. Im Stadtrat habe ich ihn oft als sachkundigen Kollegen erlebt, auch wenn ich mit vielen Dingen als Stadtrat nicht einverstanden war.

Silvana Wels schrieb am

Haben diejenigen, die es in der Küche brodeln lassen nicht genug eigenes in ihrem Privatleben zu meistern?
Es beruht auf Gegenseitigkeit – einer allein wird bestimmt nicht auf so etwas kommen, was ich denke. Es gibt da immer zwei Parteien!

Und sind wir doch mal ehrlich. Die Jugend heutzutage erlaubt sich schon allerhand, egal in welchem Alter oder Geschlecht!

Am besten wäre es wie in England – einheitliche Kleidung und ein bisschen mehr Schliff!

Rainer Winkler schrieb am

Silvana, bei dir brodelt was anderes in der Küche und zwar der Kochtopf.

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