Flaschenweise "Kumpeltod"


von Tageblatt-Redaktion

Flaschenweise "Kumpeltod"
Foto: Ralf Grunert

Eine Lücke im Fundus des Zeißholzer Dorfmuseums wurde jetzt aufgefüllt. Museumsleiter Dieter Retschke hatte in einem TAGEBLATT-Artikel wissen lassen, dass der "Kumpeltod" in der Museumssammlung fehlt.

Als "Kumpeltod" wird der zu DDR-Zeiten in den Braunkohle-Betrieben als Deputat erhältliche Bergmannsschnaps bezeichnet. Dieter Retschke selbst hatte es versäumt, eine solche Flasche aufzuheben.

Der Hilferuf aus Zeißholz wurde aber sofort erhört. Nach der Veröffentlichung des Artikel bekamen Dieter Retschke und der Zeißholzer Ortsvorsteher Jörg Schenkel "Kumpeltod"-Flaschen aus Hoyerswerda, Knappenrode, Lohsa und Bernsdorf angeboten.

Neben dem Original waren darunter auch spezielle Abfüllungen, eine aus Bernsdorf und eine andere als Laubag-Präsent. Eine Flasche wird nun im Bergbaukabinett  des Dorfmuseums ausgestellt. Die anderen werden eingelagert



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