Flüchtlingswohnheim wird reaktiviert


von Tageblatt-Redaktion

Flüchtlingswohnheim wird reaktiviert
Foto: Uwe Schulz

Hoyerswerda. In der einstigen Makarenko- / Schweitzerschule an der Dillinger Straße sollen wie bereits zwischen Anfang 2014 und Ende 2016 wieder Flüchtlinge leben. Hatte die zuständige Landkreisverwaltung in Bautzen noch im Dezember geschätzt, die Herrichtung nach sechs Jahren Leerstand würde 1,2 Millionen Euro kosten, werden nun nach Angaben aus dem Landratsamt weniger als 100.000 Euro verbaut.

Die Rede ist von einer Notunterkunft für hundert Menschen, die im März in Betrieb gehen soll. Weitere hundert Plätze werden in Kamenz geschaffen. Es handelt sich zusammen um exakt jene Kapazität, die für das ehemalige Rechenzentrum in Kühnicht vorgesehen war, dessen Anmietung eine Kreistagsmehrheit am Ende des vorigen Jahres ablehnte.

Das Landratsamt sagt, an der Dillinger Straße würden nun die Heizung wieder in Betrieb genommen, die Wasserleitungen sowie die Elektroinstallation geprüft und was kaputt sei, repariert. In der Albert-Schweitzer-Schule waren bis 2013 Kinder mit geistigen Behinderungen unterrichtet worden. (red)

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