Falls für längere Zeit der Strom fehlen sollte ...
Hoyerswerda. Die Möglichkeit eines längeren und großflächigen Stromausfalls rückt aktuell auch bei der Stadtverwaltung ins Blickfeld. Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh (SPD) sagt, man wolle darauf in der Hoffnung vorbereitet sein, dass so ein Fall nicht eintritt. Er verwies darauf, dass zum Beispiel jemand übers Internet die EDV-Systeme im Stromnetz lahmlegen könnte.
Im Fall der Fälle soll es mit Notstrom versorgte Gebäude geben. In Hoyerswerda wäre die Hauptfeuerwache in Kühnicht (im Bild) so eine Anlaufstelle. Sie hat eine eigene Netzersatzanlage, eine Tankstelle für Einsatzfahrzeuge und liegt selbst bei einem Elster-Deichbruch überschwemmungssicher.
Das Rathaus will mit Partnern nun Festlegungen dazu treffen, wohin weitere vorhandene Notstrom-Anlagen sonst Strom liefern sollen oder wie die Bürger Polizei, Feuerwehr und Krankenhaus erreichen sowie mit Lebensmitteln versorgt werden können. Die Stadt bereitet eine Broschüre mit den wichtigsten Hinweisen dazu vor. (red)
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