Fördergeld-Zahlung für 2021 gestrichen


von Tageblatt-Redaktion

Fördergeld-Zahlung für 2021 gestrichen
Foto: Mirko Kolodziej

Hoyerswerda. Das Naturwissenschaftlich-Technische Kinder- und Jugendzentrum Natz muss kommendes Jahr auf den üblichen Zuschuss der Stadt für zwei Personalstellen verzichten. Gegen die Stimmen von Marco Gbureck, Toni Schneider, Sebastian Dömmel und Reinhard Neumann (alle AfD) hat der Stadtrat ohne jegliche Diskussion seinen jährlichen Grundsatzbeschluss zur Förderung freier Träger der Jugendhilfe gefasst.

Obwohl von Rechts wegen der Kreis Bautzen zuständig ist, gewährt die Stadt seit vielen Jahren freiwillig zusätzliche Zuschüsse in der Größenordnung zwischen 350.000 und 385.000 Euro. Gefördert werden so auch im kommenden Jahr wieder die Kinder- und Jugendfarm, das Jugendclubhaus, die Evangelische Jugendarbeit sowie die Regionale Arbeitsstelle für Bildung, Demokratie und Lebensperspektiven RAA.

Das Natz geht dagegen leer aus. Die Rede ist von einem vorläufigen Aussetzen der Förderung. Zur Begründung heißt es aus dem Rathaus, dem Natz-Trägerverein sei es seit 2018 nicht gelungen, die beiden geförderten Stellen kontinuierlich zu besetzen. Es gebe Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Natz-Projekte sowie bezüglich der internen Strukturen. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Claus Kleinert schrieb am

Dieser Artikel ist eine riesige Frechheit und strotzt vor Lügen❗️
Was schreibt Ihr den für einen Scheiß, warum redet Ihr nicht mit den Menschen vom NATZ?

Es gab keine zwei geförderte Stellen!
Als die zweite Stelle mit einem hoch qualifizierten Kollegen besetzt werden sollte, wurde die Kostenübernahme verweigert! Die zweite Stelle war von eben einer solchen Frau, die eine ausgezeichnete Arbeit machte nicht weiter gefördert!
Wo nehmt Ihr diesen Blödsinn her, das es Schwierigkeiten bei der Umsetzung von Projekten gibt?
Aus welcher Luft greift Ihr, das es keine inneren Strukturen gibt?
Wann beginnt Ihr eurer Aufgabe gerecht zu werden und vernünftig zu recherchieren, bevor solche Lügen verbreitet werden?
Verabredet Euch gefälligst mit dem Natz, um zeitnahe eine Gegendarstellung, bzw. Richtigstellung zu veröffentlichen ❗️
Mit freundlichen Grüßen
an den Grotten schlechten Journalisten, der diese Lügen veröffentlicht hat!
Du bist ne riesige Pfeife mein Freundchen!

Mirko Kolodziej schrieb am

Sehr geehrter Herr Natz-Vereinsvorsitzender Kleinert, mäßigen Sie bitte Ihren Ton! Ich kann ja nachvollziehen, dass Ihnen die Entscheidung des Stadtrates keine Freude bereitet. Aber ich - der Autor der Meldung - bin weder Ihr Freundchen noch bin ich für die Stadtratsentscheidung oder für die von der Stadt gegebene Begründung verantwortlich, die Sie gern so im Ratsbeschluss nachlesen können, wie sie hier - erkennbar zitiert - wiedergegeben ist. Und Sie erinnern sich, dass Sie sich mit mir verabreden wollten - sobald Ihre Gesundheit das wieder zulässt? Mit freundlichen Grüßen, Mirko Kolodziej, Redaktion

Petra Pál schrieb am

Hallo, noch bin ich Mitglied im Natz. Ich schäme mich für den abgegebenen Kommentar von unserem Vereinsvorsitzenden.
Gruß Pál Petra

Michael Meyer schrieb am

Sehr geehrter Herr Kolodziej!
Mäßigen Sie Ihren Ton?! Ist das die Art der Kommunikation für die Sie bezahlt werden?
Sollten Sie als Journalist, die Meinungsfreiheit nicht zulassen und kritische Nachfragen sachlich beantworten?
Ist das der neue Stil in unserer Stadt?
Schade, schade, schade!

Mirko Kolodziej schrieb am

Sehr geehrter Herr Meyer, ich habe rein gar nichts gegen kritische Nachfragen, wohl aber gegen Pöbeleien. Es mag ja sein, dass jeder von uns in seiner Kinderstube unterschiedliche Vorstellungen dazu vermittelt bekommen hat, was Höflichkeit ist und wie man anderen entgegenzutreten hat. Ich für meinen Teil werde nicht hinter dem Berg halten, wenn ich mich unanständig behandelt fühle. Mein Beruf gibt niemandem das Recht, mich anzumotzen. Mit freundlichen Grüßen! Mirko Kolodziej, Redaktion

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