Expertenrunde berät zur Pinguinhaltung in Zoos


von Tageblatt-Redaktion

Expertenrunde berät zur Pinguinhaltung in Zoos
Foto: Zoo Hoyerswerda

Hoyerswerda. Die unschönen Erfahrungen mit dem Tod seiner Humboldt-Pinguine hat der Zoo jetzt zum Anlass genommen, um Vertreter anderer Zoos sowie Tiermediziner und Mikrobiologen zu einer Pinguin-Konferenz einzuladen. Einige Teilnehmer waren per Internet zugeschaltet, die anderen konnten auch einen Blick auf die derzeit leere Pinguin-Anlage werfen.

Es habe, so eine Mitteilung, Hinweise dazu gegeben, wie eine eventuelle Pinguinhaltung weiter zu verbessern wäre, etwa durch einen Wechsel des Bodensubstrats oder die Umstellung des Fütterungs-Managements. Zoochef Eugéne Bruins habe zudem über die Todesumstände der letzten Pinguingruppe informiert.

Vier Tiere seien an einer Pilzerkrankung gestorben, einer habe eine Schilddrüsenerkrankung gehabt, ein weiterer eine Flügelverletzung. Bei vier Pinguinen habe die Todesursache nicht ermittelt werden können.

Wie weiter mitgeteilt wird, wollen die Teilnehmer der Konferenz auch weiter in engem Kontakt bleiben und unter anderem gemeinsam Standards für die Untersuchung von Pinguin-Wasserbecken auf Bakterien und Keime festlegen. (red)

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