Experten-Bericht bescheinigt Wirksamkeit
Burgneudorf. Die sogenannte Modulare Wasserbehandlungsanlage direkt an der Kleinen Spree ist eine jener technischen Einrichtungen, die helfen sollen, Kleine Spree und Spree von Eisenhydroxid im Wasser zu entlasten. Erwähnt ist sie im jetzt vorgelegten Jahresbericht „Monitoring der Eisenbelastung der Spree und in der Talsperre Spremberg 2023“ aus dem Dresdener Institut für Wasser und Boden.
Wie der staatliche Bergbausanierer LMBV als Auftraggeber mitteilt, zeigen die ergriffenen Maßnahmen positive Wirkungen im Sinne eines Eisenocker-Rückhaltes. So heißt es von den Anlagen in Spremberg-Wilhelmsthal und Bühlow, 43 Prozent der Eisenfracht sei gebunden und so die folgende Talsperre entlastet worden. Die Eisenwerte am Talsperren-Auslauf in Bräsinchen entsprächen der Norm.
Zur Gesamtkonzentration von Eisenhydroxid ist von einer moderaten bis rückläufigen Entwicklung die Rede. Unter anderem sei durch die Trockenheit das Grundwasser gesunken und somit davon auch weniger in die Fließgewässer gelangt. In Burgneudorf fangen zehn Brunnenriegel belastetes Grundwasser im Zustrom zur Kleinen Spree ab. Nach Reinigung wird es in den Fluss zurückgeführt. (red)
Kommentare zum Artikel:
Thomas Taubner schrieb am
Die MWBA Neustadt und MWBA Ruhlmühle tragen ebenfalls ihren Teil zur sauberen Spree bei.
Wie suchen auch Verstärkung in unserem Team!
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