Es mangelt an Wasser fürs Lausitzer Seenland


von Tageblatt-Redaktion

Es mangelt an Wasser fürs Lausitzer Seenland
Foto: Uwe Schulz

Hoyerswerda. Es mangelt nach wie vor an ausreichend Wasser für die Flutung der Bergbaufolge-Seen. Die Fischbauchklappe des Verteilerwehrs bei Kleinkoschen blieb bis vorige Woche oben. Das Wasser der Schwarzen Elster floss hier noch in Richtung Geierswalder See. Das war jedoch nur bis Ende voriger Woche möglich.

Derzeit fehlen sowohl dem Geierswalder- wie auch dem Partwitzer See jeweils zehn Zentimeter Wasserstand. Und jeder Zentimeter hilft. Im vorigen Jahr gingen allein durch Verdunstung und Versickerung je 64 Zentimeter verloren. Nach zwei Trockenjahren in Folge sieht es auch für 2020 nicht gut aus.

„Wir können alle kein Wasser herbeizaubern“, sagt Doris Mischke von der LMBV-Flutungszentrale in Senftenberg. Da es über die letzten zwei Wochen kaum nennenswerten Niederschlag gab, neigt sich das Flutungsgeschäft vorerst dem Ende entgegen – es sei denn, es regnet mal wieder ausreichend. (red)

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Es werden nur jene Kommentare veröffentlicht, die unter Angabe des vollständigen Namens und einer gültigen E-Mail-Adresse (für Rückfragen) abgegeben wurden.

Bitte addieren Sie 3 und 8.