Erste Befragung zur Nahwärme-Versorgung


von Tageblatt-Redaktion

Erste Befragung zur Nahwärme-Versorgung
Foto: TB-Archiv / Gernot Menzel

Lauta. Das Rathaus wird Anfang kommenden Jahres in der Stadt und ihren Ortsteilen eine erste, noch unverbindliche Interessen-Abfrage zum Bezug von Nahwärme aus der Müllverbrennungsanlage durchführen. Bei einer Einwohnerversammlung wurden entsprechende Schreiben an alle Haushalte angekündigt.

Mittels Fragebögen solle die grundsätzliche Bereitschaft, sich einen Nahwärmeanschluss legen zu lassen, ermittelt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt werde es dann eine zweite, dann verbindliche Abfrage geben. Klar sei schon, dass die Kosten für den Einzelnen umso geringer ausfielen, je mehr Beteiligung es gebe.

Man bemühe sich allerdings auch um Fördermittel. Die Thermische Abfallbehandlung erzeugt so viel Wärme, dass sie theoretisch in der Lage wäre, Lauta, alle Ortsteile sowie zuzüglich auch noch 40 Prozent der Stadt Hoyerswerda zu versorgen. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Marcel Gründel schrieb am

Wenn die TA Lauta so viel Wärme erzeugen kann, frage ich mich, was bisher damit geschieht? Wird diese Wärme derzeit einfach nur "verbrannt"?

Mirko Kolodziej schrieb am

Hallo Marcel, ein Teil der Wärme geht als Prozesswärme ans benachbarte Rygol-Dämmstoffwerk. Der große Rest ist tatsächlich bisher ungenutzt. Mirko Kolodziej, Redaktion

Volker Hennig schrieb am

Wenn die erzeugte Wärme auch für 40 Prozent Hoyerswerda reicht, wäre es doch logisch, auch mit Hoyerswerda zu kooperieren. Ich denke da konkret an Schwarzkollm und das an Laubusch-Siedlung angrenzende Wohngebiet Am Wiesengrund.

Volker Hennig schrieb am

Wenn die erzeugte Wärme auch für 40 Prozent von Hoyerswerda reicht, wäre es doch logisch, auch mit Hoyerswerda zu kooperieren. Ich denke da konkret an Schwarzkollm und das an Laubusch Siedlung angrenzende Wohngebiet Am Wiesengrund.

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