Entscheidung zur illegalen Verkippung in Torno


von Tageblatt-Redaktion

Entscheidung zur illegalen Verkippung in Torno
Im Landschaftsschutzgebiet nahe der Weinbergstraße in Torno wurde tonnenweise Erdaushub illegal verkippt. Foto: Ralf Grunert

Torno. Die illegale Verkippung von Erdmassen im Landschaftsschutzgebiet unweit der Weinbergstraße in Torno beschäftigt nun schon seit mehr als vier Jahren die Stadtverwaltung Lauta und vor allem das Landratsamt Bautzen. Es handelt es sich um mehr als 100 Lkw-Ladungen Bodenaushub, der im Zuge einer Straßenbaumaßnahme angefallen war.

Eine Auflage, die Ablagerungen zu beseitigen, wurde vom Grundstückseigentümer ignoriert. Da aber keine Kontamination festgestellt wurde, könnten die Erdmassen auch glattgezogen werden, so ein Kompromiss. Allerdings prüfe die Wasserbehörde noch die Auswirkungen auf das Landschaftsschutzgebiet, hieß es im Herbst 2021 bei einem Vor-Ort-Termin.

Noch im Verlauf dieses Monats soll eine erneute Begehung stattfinden, kündigte Lautas Bürgermeister jüngst im Kreise der Ortschaftsräte von Leippe-Torno an. „Es wird danach eine pragmatische Entscheidung geben.“ Frank Lehmann hat vor, öffentlich zu kommunizieren, wie damit umgegangen wird. (red)

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