Ende des Abwärtstrends


von Tageblatt-Redaktion

Zuletzt mit ernüchternden Ergebnissen standen die Herren der Volleyballfreunde Blau-Weiß einmal mehr in der Pflicht. Alles andere als ein „Dreier“ sollte auch nicht zur Debatte stehen, wenn es gegen JTVG Fitness Coblenz, den Aufsteiger aus der Bezirksliga Ostsachsen, geht. Vor allem, wenn man an die vergangenen fünf Spiele denkt, in denen das Team lediglich fünf von fünfzehn möglichen Punkten erkämpfen konnte, wird klar, in welcher Lage es sich befindet. Sprachen fast alle am Ende der letzten Saison noch vom klaren Ziel, den sofortigen Wiederaufstieg in Sachsens Oberhaus, mag das Wort „Aufstieg“ nun kaum noch einer in den Mund nehmen. So viel zu den Vorzeichen für das Duell gegen Coblenz in der Sachsenklasse. Im Gegensatz zum Auftakt gegen Freital, am letzten Spieltag, konnte diesmal keiner von Startschwierigkeiten sprechen. Ausgeglichen gestaltete sich die Partie lediglich bis zum Spielstand von 5:5. Dann sorgte eine kleine Aufschlagserie für einen Vierpunktevorsprung, der fortan immer weiter ausgebaut werden sollte, bis zum 25:14.

Wie so oft in letzter Zeit gelangen Blau-Weiß im 2. Satz immer weniger gute Aktionen und so begann ein so nicht zu erwartender harter Kampf. Spielertrainer Sven Steinhäuser, der sich für den fehlenden Martin Kilz das Libero-Trikot überstreifte, hielt die Mannschaft immer wieder durch spektakuläre Aktionen im Spiel, was allerdings nichts daran änderte, dass sie den Satz über weite Strecken aus der Hand geben musste. Blau-Weiß holte zwar auf, unterlag dennoch 25:27 nach 26 Minuten.

Auch wenn die Leistung der Gäste nicht wirklich ihr Potenzial widerspiegelte, konnten sie im 3. Satz durch ein sicheres Spiel immer wieder punkten und gewannen verdient 25:15.

Für alle hieß es im vierten Durchgang noch einmal, einen kühlen Kopf zu bewahren und den „Sack“ endlich zuzumachen. Das gelang mit einem verdienten 25:19.

Alles in allem kann der Beobachter von einer soliden Vorstellung sprechen. So deutlich, wie in den Sätzen eins, drei und vier dominiert wurde, so deutlich kam im zweiten Satz der Siegeswillen zum Vorschein, als ein Rückstand von neun Punkten aufgeholt werden konnte. Sicher war für diesen Sieg auch keine Höchstleistung nötig. Jedoch bleibt zu hoffen, dass er genug Aufschwung gibt, um beim Rückrundenstart am 12. Dezember wieder mit freien Köpfen aufspielen zu können. Dann geht es gegen die Vertretungen vom VV Zittau und den VfL Pirna-Copitz. (MaTie/Rele)

Für Hoyerswerda spielten: André Lemke, Jens Richter, Sven Steinhäuser, Sebastian Ullmann, Steven Wildt, Markus Zillich, Sascha Rikic, Marius Tietz



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