Ende der 2020er-Jahre international sichtbar


von Tageblatt-Redaktion

Ende der 2020er-Jahre international sichtbar
Foto: Uwe Schulz

Hoyerswerda. Christian Stegmann war am Mittwoch im Bürgerzentrum in Hoyerswerda in seinem Element. Er kann schwierige wissenschaftliche Prozesse populär erklären und das Projekt des Deutschen Zentrums für Astrophysik (DZA) sowieso, selbst dann, wenn man im Prinzip nur seine Stimme hört und seine Gesten sieht.

Das DZA ist bekanntlich eines von zwei Großforschungsprojekten, die im Rahmen des Strukturwandels im Freistaat Sachsen umgesetzt werden. Vor rund 50 Personen erläuterte er am Mittwoch nicht nur noch einmal das geplante DZA, sondern ging auch auf die Fragen aus der Bürgerschaft ein.

In Görlitz soll der Bau des offenen Wissenschaftszentrum und im Landkreis Bautzen der Bau des unterirdischen LowSeismic-Labs erfolgen. Christian Stegmann sprach von „einer internationalen Sichtbarkeit“ des DZA bereits Ende der 2020er-Jahre. 2034 werde das Zentrum dann richtig hochgefahren.

Es selbst soll rund 1.000 Mitarbeitende beschäftigen, von denen rund 35 Prozent Wissenschaftler sein werden, alle anderen Stellen sollen in den dazugehörigen DZA-Strukturen entstehen.

Selbst konservative, also die vorsichtigsten Berechnungen gehen davon aus, dass der Arbeitskräftefaktor bei 3 liegt, letztlich bei Zulieferern und Dienstleistern weitere 2.000 Arbeitsplätze entstehen dürften. (red)

 

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