Elf Kandidaten für die Freien Wähler in Hoyerswerda


von Tageblatt-Redaktion

Elf Kandidaten für die Freien Wähler in Hoyerswerda
Foto: FW "Stadtzukunft" HY

Hoyerswerda. Die Freie Wählervereinigung „StadtZukunft“ (Freie Wähler) hat kürzlich richtungsweisende Entscheidungen getroffen. Den Vorstand führt auch in den kommenden zwei Jahren Marcel Linack an. Er bleibt Vorsitzender der Wählervereinigung. Als Schatzmeisterin und stellvertretende Vorsitzende ist Petra Schenk gewählt worden. Die drei Beisitzer sind Jens Müller, Dirk Nasdala und Lutz Tantau.

Zudem wurden die Kandidaten für die Stadtratswahl in Hoyerswerda bestimmt (nach Listenplatz): Marcel Linack (oben r.), Lutz Tantau (vorn 2.v.l.), Dirk Nasdala (oben 2.v.r.), Petra Schenk (vorn 2.v.r.), Ralf Zeidler (oben 2.v.l.), Bernd Ziemann (oben l.), Dagmar Steuer, Marco Groß, André Müller (vorn v.l.), Hans-Jürgen Ranft (vorn r.) und Frank Thäle.

Nominiert waren bereits die Kreistagskandidaten für den Wahlkreis 6 (Stadt Hoyerswerda): Dirk Nasdala, Lutz Tantau, Marcel Linack, Hans-Jürgen Ranft, Ralf Zeidler, Petra Schenk, Marco Groß, Bernd Ziemann und André Müller. (red)

Themen in dieser Meldung


Zurück

Kommentare zum Artikel:

Mirco Schmidt schrieb am

Was halten die Kandidaten eigentlich von ihrem Bundesparteivorsitzenden Herrn Aiwanger?

Ronald Will schrieb am

Ich wünsche der Stadt einen großen Erfolg für die Freien Wähler. Wenn alle Bürger begreifen würden, dass wir keine Parteien benötigen, sondern nur engagierte Mitmenschen mit Sachverstand, dann wären alle Probleme gelöst. Freie Wähler, freie Sachsen, freie Menschen, freies Volk und endlich wäre Weltfrieden. Denn noch nie haben freie Menschen das "produziert", was wir heute erleben und ertragen müssen. Warum? Na weil es immer noch so viele Leute gibt, die alte Parteien wählen. Ich kann es nicht verstehen, was daran so schwer zu verstehen ist...

Michaela Jurczok schrieb am

Am Sonntag, dem 09. Juni 2024, finden die Kommunalwahlen sowie die Europawahl statt. Bei den Kommunalwahlen und damit auch der Stadtratswahl hat jede/r Wähler/-in drei Stimmen, die man vollkommen frei und über alle zur Wahl antretenden Bewerber/-innen und Listen vergeben kann. Es besteht sogar die Möglichkeit, nicht aufgeführte Personen anzugeben, sofern diese mindestens 18 Jahre und wählbar sind.
Gerade bei Kommunalwahlwahlen ist also niemand gezwungen, irgendwelche "alten" oder ihm nicht genehmen Parteien zu wählen.

Wir haben in HY bereits seit Anfang 2022 die Möglichkeit, uns per Livestream der Stadtratssitzungen von den Aktivitäten und Wortmeldungen zumindest der derzeit im Stadtrat sitzenden Mitglieder aller Fraktionen ein Bild zu machen (seit 2023-03 auch im YouTube-Kanal der Stadt gespeichert) . Über das öffentliche Ratsinformationssystem können die Bewohner der Stadt auch nachträglich öffentliche Abläufe und Entscheidungen einsehen. Diese Möglichkeiten können und sollten genutzt werden, damit man zu den drei zur Verfügung stehenden Stimmen die für SICH PASSENDEN Kandidaten auswählt.

In der Zeit bis zum Wahltag wird es sicherlich auch noch Möglichkeiten geben, die antretenden Bewerber/-innen näher bzw. persönlich kennenzulernen.

Wichtig ist, dass WIR ALLLE unser Wahlrecht tatsächlich wahrnehmen. Je höher die Wahlbeteiligung ist, umso besser werden die demokratisch Gewählten dann auch entsprechend den breiten Bürgerwillen in den nächsten Jahren vertreten können.

Mirco Schmidt schrieb am

@Ronald Will: Was ist daran so schwer zu verstehen, dass die Freien Sachsen eine Partei voller Rechtextremer, Identitärer und Reichsbürger ist?

Nationalismus führt eben gerade nicht zu Frieden, sondern dazu, dass sich ein Volk besser/stärker fühlt als andere bzw. anderen Völkern überlegen sein will. Dieses Konkurrenzdenken führt zu Spaltung, Hass und Krieg. Wie es besser und vor allem friedlich geht, zeigt die EU – wenngleich es immer mal wieder autoritäre Ausrutscher wie Victor Orban gibt. Ohne Solidarität zwischen den Völkern geht es nicht auf Dauer friedlich zu.

PS: Ihnen ist schon klar, dass die "Freie Wähler" eine Partei ist?

Ronald Will schrieb am

@Mirco Schmidt: Rechtsextreme und Linksextreme sind beides Extreme, welche keine menschliche Gesellschaft möchten. Beide Gruppen sind völlig ideologisch verblendet und deren Geist ist von Hass zerfressen. Ein Kennzeichen dieser beiden Gruppen ist die Vermummung, die schwarzen Sonnenbrillen und die Gewalt und Zerstörungswut.
Bei den Freien Sachsen kann ich dergleichen nicht beobachten, deswegen bin ich überrascht, dass Sie eine solche Aussage treffen. In vielen sächsischen Städten gehen jede Woche hunderte bis tausende freie Sachsen für notwendige Veränderungen im Land und für Frieden auf die Straße. Keiner ist dort schwarz vermummt, mit Sonnenbrille und hassverzerrtem Gesicht. Fröhliche, aufrichtige und mutige freie Sachsen, welchen Respekt gebührt, weil sie ehrlich Gesicht zeigen. Auch auf die Gefahr hin, vom Chef gekündigt zu werden, vom Nachbarn verachtet und mehr. Mit solchen Menschen können Sie sich zig Stunden und Tage über Meinungen und Ansichten austauschen und sich in die Augen schauen. Sie können gemeinsam ein Bier trinken und grillen. Da ist Respekt vor der Meinung des anderen. Probieren Sie das mal mit einem Extremisten. Da kommt nur Hass, keine Wahrheit, kein Wissen. Und ich stimme Ihnen zu, dass Konkurrenzdenken zu Spaltung, Hass und Krieg führt. Deshalb ist auch die Verwendung rechts-extrem und links-extrem schon wieder Spaltung. Denn es gibt kein gutes Extrem. Extreme sind am Rand der Gesellschaft und meist nützliche Werkzeuge der Regierenden, welche diese auch finanziell und logistisch fördern und unterstützen. Wer im Herzen rein ist, wird spüren, dass der Kampf gegen Rechts politisch motiviert ist und die Millionen Euros besser eingesetzt wären, für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.

Einen Kommentar schreiben

Es werden nur jene Kommentare veröffentlicht, die unter Angabe von Vor- und Familienname und einer gültigen E-Mail-Adresse (für Rückfragen) abgegeben wurden.

Bitte rechnen Sie 2 plus 7.