Eine Straßenleuchte mit Robustheit für Jahrzehnte


von Tageblatt-Redaktion

Eine Straßenleuchte mit Robustheit für Jahrzehnte
Foto: Uwe Schulz

Hoyerswerda. Wie in weiten Teilen der DDR wurde auch in Hoyerswerda ab den 1960er-Jahren ein großer Teil der Straßenbeleuchtung mit der RSL 1 ausgestattet. Das RSL steht für Rostocker Straßenleuchte oder Rundscheibenleuchte, hergestellt vom VEB Pössnecker Außenleuchten.

Dach und Reflektor der Mastaufsatzleuchte sind aus Emaille gefertigt, was der Leuchte mit einem Durchmesser von 78 Zentimetern Robustheit für Jahrzehnte verschaffte. Je nach Leuchtmittel und Verschmutzungsgrad des Strukturglases leuchten sie einem besser oder schlechter den Weg aus, zum Beispiel bis heute in der Straße des Friedens in Hoyerswerda. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Monika Pichel schrieb am

Nicht nur robust sind sie, die guten alten Lampen machen, nach meinem Empfinden, auch ein wesentlich angenehmeres Licht. Ich mag das, es muss nicht alles in blau-weiß ultra hell ausgeleuchtet sein. Schade nur, dass davon immer mehr verschwinden.

Monika Noack schrieb am

Ja, und vor allem machen sie überhaupt Licht, nicht wie im WK 2 die "tolle" LED-Beleuchtung, welche nur punktuell einen hellen Fleck auf der Straße erzeugt und der Gehweg sowie das Umfeld bleiben a.......finster.

Hagen Wendlandt schrieb am

Die neuen Lampen haben nunmal eine wesentlich gleichmäßigere Ausleuchtung bei geringerer Blendung und erheblich besserer Farbwiedergabe. Wenn es zu größeren Unregelmäßigkeiten kommt, liegt es aller Wahrscheinlichkeit nach daran, dass entweder die falsche Leuchte gewählt wurde oder aber die Masten und die Abstände der Leuchten nicht geändert wurden. Das ist dann meistens eine Kostenfrage. Mir fällt überhaupt kein Grund ein, warum man an den 60 Jahre alten Laternen festhalten muss.

Hartmut Strehl schrieb am

Die RSL verbraucht aber auch viel Energie. Das macht sich bei den knappen Kassen schon bemerkbar. Die LM sind auch bei der Entsorgung ein Problem. Bei LED LM gibt es auch angenehme Varianten.

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