Einsteinhaus-Etage für die Knappschaft
Hoyerswerda. Das Einsteinhaus der VAE Verwaltungs GmbH gilt als das größte Bürohaus der Stadt. Die Knappschaft Bahn See bezieht darin zum 15. März mit 420 Quadratmetern eine ganze Etage des zum King-Haus-Park zeigenden Gebäudeflügels. Zusätzlich zu den bestehenden Knappschaftsangestellten werden dort auch neue Arbeitsplätze geschaffen.
Derzeit werden auch noch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Fachstelle für Fördermittel des Bundes am Standort Hoyerswerda gesucht. Bislang waren am Standort Hoyerswerda fünf Mitarbeitende tätig. Künftig sollen es 35 sein. Dies ist im Zusammenhang mit dem Strukturwandel zu sehen. (red)
Kommentare zum Artikel:
Dagmar Ansorge schrieb am
Schön, dass die Knappschaft neue Räume bezieht. Haben sie dann eine oder zwei Klingeln damit man gesagt bekommt, Eintritt nur mit Termin. Und schön, dass dafür auch Geld da ist, nur für zahlende Mitglieder nicht. Die bekommen nicht mal einen Transportschein nach einem Eingriff am Herzen. Schöne neue Zeit.
Gerhard Siegmund schrieb am
Knappschaft ist nicht mehr das was sie mal war. Kundendienst und zeitnahe Bearbeitung von Anliegen gehören der Vergangenheit an. Im November Pflegegrad für Väter beantragt. Bis heute null Reaktion. Knappschaft hat gewonnen, denn mein Vater ist am 31.01.23 verstorben. Danke
Mirko Kolodziej schrieb am
Abgesehen von persönlich nicht zufriedenstellenden Erfahrungen mit der Knappschaft eine Klarstellung: Es geht hier nicht um neue Stellen für den Kontakt mit der Kundschaft im Sinne von Kassenmitgliedern. Sondern im Aufbau ist eine Niederlassung der Fachstelle für Fördermittel des Bundes, konkret für die Verwaltung von Förderprogrammen im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums. Mirko Kolodziej, Redaktion
Siegfried Pallad schrieb am
Wer jetzt seine Daten abrufen will, braucht eine digitale Identität. Über Handy eine App von Google Pay runterladen und registrieren. Wer kein Handy hat, hat Pech. Soll ich mir extra so ein Gerät zulegen? Vorher ging es doch auch mit Versichertenkarte.
Ich habe noch meine Personenkennzahl aus DDR-Zeiten. Das ist schlechter Service der Knappschaft.
Ronald Will schrieb am
Einfach zu verstehen: eine Niederlassung des Bundes sowie deren zu verteilenden/zu verwaltenden Fördermitteln erhalten nur Städte, deren Bürgermeister das große Spiel mitspielen. Wann werden endlich die Deutschen erkennen, dass man viel mehr Fördermittel, also sprich Geld, für Alle hätte, wenn z.B. nur 4 große Krankenkassen effizient die Versicherten verwalten statt derzeit über 100. Oder nur 1 staatliche Rentenversicherung. Es gibt doch auch nur 1 GEZ, 1 Finanz-, 1 Verkehrs-, Verteidigungsministerium. Soooo viel Geld könnte gespart werden - für mehr Förderprogramme.
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