Ein „Umzug der fröhlichen Leute“ in Burghammer
Burghammer. Im Dorf ist das letzte Januarwochenende der traditionelle Termin für das Zampern. Das passiert nicht mehr streng nach sorbischen Regularien, vielmehr ist es jetzt ein „Umzug der fröhlichen Leute“. Mehr als 45 Teilnehmer, vom Kind im Bollerwagen bis zur Generation Ü 65, waren unterwegs.
Beim Fototermin vor der Erinnerungsstätte für das Eisenwerk sind die Dimensionen dieses Umzuges erst richtig erkennbar. Was für eine vielfältige, bunte Kostümierung. Darunter war ein Volkspolizist, der die Veranstaltung absicherte. Der Jäger wollte mit Wildbret zum abendlichen Eieressen beitragen, aber Fehlanzeige: Der benachbarte Wald ist Sperrzone – Afrikanische Schweinepest.
Mit eigener Gastronomie, einer rollenden Biertheke und einem Hänger mit „harten Sachen“ für die Zamperer und für die spendenden Einwohner, zog das „bunte Völkchen“ von Haus zu Haus. Die Mittagspause wurde im Westernsaloon „Little Ranch“ eingenommen. Der gemütliche Abschluss fand am späten Nachmittag im Domizil des Dorfclubs statt. Da kam beim gemeinsamen Eieressen in geselliger Runde bei Musik und Tanz nochmals Stimmung auf. (red)
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