Ein Rastplatz für Fahrradtouristen


von Tageblatt-Redaktion

Grafik: Lautech

Hoyerswerda. Diese beiden Bilder – oben und unten – gehören zu einer Art Konzeptstudie, die, wenn man so will, ein Vorbote des in Hoyerswerda im Aufbau begriffenen Zentrums Bauen und Wohnen ist. Shelter92 ist ein Rastplatz für Fahrradfahrer und / oder Wanderer. Das englische Wort Shelter steht für Unterschlupf oder Obdach, die Zahl steht für die Hausnummer jenes Gebäudes, in dem an der Lautaer Straße der Freundschaft die Niederlassung des Lausitzer Technologiezentrums Lautech zu finden ist.

Dieses treibt gemeinsam mit Partnern das Wachsen des Bau-Zentrums voran, wartet auf den Fördergeldbescheid zum Ausbau eines Technikums, einer Art Versuchs- und Entwicklungslabor im ehemaligen Teppichhandel an Hoyerswerdas Straße E. Ausgangsidee für Shelter92 war es, einen Rastplatz für Radler zu schaffen, die an der in Lauta am Lautech-Haus ausgestellten Bergbau-Technik Halt machen. Das Ganze würde sich aber auch für andere Standorte eignen.

Zum einen nimmt die Konstruktion die Idee des modularen Bauens auf, zum zweiten wäre der Test unterschiedlicher Baumaterialien denkbar. Denn im Zentrum Bauen und Wohnen soll es sowohl um neuartige Baustoffe als auch um neuartige Technologien gehen. Ob Shelter92 zur Realisierung kommen kann, hängt unter anderem davon ab, ob sich eine Finanzierung findet. (red)

Grafik: Lautech
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Kommentare zum Artikel:

Stefanie Trunsch schrieb am

Ein Unterschlupf, an dem man keinen Schutz vor Schatten findet oder Regen? An dem es keine Abstellfläche gibt für Pausenverpflegung oder eine Möglichkeit sich zu setzen? Oder eine Möglichkeit, das Gepäck sicher abzustellen während man die Umgebung erforscht?

Klar, ist wahrscheinlich alles innen möglich – doch trifft das die Bedürfnisse der Jahreszeiten, in denen Radfahrer und Wanderer unterwegs sind? Sichtgeschützte Innenräume werden erfahrungsgemäß für dringende Bedürfnisse missbraucht und daher sehr schnell ungemütlich.

Leider habe ich keine weiteren Informationen dazu gefunden. Auf dem Bild macht es erst einmal den Eindruck von sehr viel versiegelter Fläche mit wenig Nutzwert. Aber ich lasse mich gern eines Besseren belehren.

Christian Behring schrieb am

Was für eine tolle Idee – Tradition mit der Zukunft (Nachnutzung) zu verbinden. Ein toller Fahrradrastplatz auf dem Weg ins/durch das Lausitzer Seenland.

Hoffen wir, dass es lange auch so gut aussieht, wie bei der Eröffnung.

Bernd Hannemann schrieb am

Einen halben Panzer weniger in die Kriegsgebiete, und man hat genügend Geld für diese Unterschlupfe, dann auch mit Dach und Tisch und einem unversperrten Ausblick auf die Landschaft. Eine Webcam mit guter Auflösung wäre auch nicht schlecht, um die Idioten zu erwischen, die das alles wieder zerstören wollen.

Eberhard Wustmann schrieb am

Warum wird alles nur in Englisch geschrieben? Gibt es kein Deutsch mehr oder sehe ich das verkehrt?

Eberhard Wustmann schrieb am

Da stimme ich Herrn Hannemann zu. Ein ganzer tut es auch.

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