Ein Pavillon für die Sophienquelle


von Tageblatt-Redaktion

Beim Unternehmertreff am Dienstag in der Krabatmühle Schwarzkollm informierte Steinbruch-Besitzer Paul Weiland  darüber, dass er für die Sophienquelle einen Pavillon errichten möchte.
Beim Unternehmertreff am Dienstag in der Krabatmühle Schwarzkollm informierte Steinbruch-Besitzer Paul Weiland darüber, dass er für die Sophienquelle einen Pavillon errichten möchte.

Es geht an der Schwarzkollmer Krabatmühle weiter voran. Das war am Dienstagabend die Botschaft von Gertrud Winzer an die Unternehmer, die der Einladung des Krabatmühlenvereins gefolgt waren. Sie zog in ihrer Begrüßungsrede ein Resümee des Geschehens im vergangenen Jahr.

Die Art und Weise, wie die Arbeiten an dem Krabat-Vorwerk vorangingen, hätte selbst die letzten Zweifler überzeugt, meinte sie. Mittlerweile sei dieses Schwarzkollmer Bauwerk in ganz Deutschland bekannt. Auch für die hier Lebenden sei die Krabatmühle zu einem beliebten Ausflugsort geworden. So seien zum letzten Mühlenfest 4 000 Menschen gekommen, zum Erntedankfest 3 000.

Man sei allerdings nun an einem Punkt angelangt, an dem die Aufgaben an der Krabatmühle mit „ehrenamtlicher Arbeit“ fast nicht mehr zu bewältigen seien. „Wenn wir hier ein oder zwei Festanstellungen bekämen, würde uns das weiterhelfen.“

Man hoffe, so Gertrud Winzer weiter, auf die Unterstützung der Stadt Hoyerswerda, dessen Oberhaupt, Stefan Skora (CDU), an diesem Abend ebenfalls anwesend war. Man sei weiterhin auch sehr gespannt, wie die Resonanz auf die im Sommer (19. - 22. Juli) dieses Jahres erstmals durchgeführten Krabatfestspiele sein wird. „Da werden wir klein anfangen und groß enden“, gab sich die frühere Bürgermeisterin hoffnungsvoll. Eine Premiere gab es an dem Abend: Es wurde der Kurzfilm vorgestellt, mit dem man künftig für den Ort und die Krabatmühle werben wird.

Und auch Paul Weiland ließ es sich nicht nehmen, darauf hinzuweisen, dass er selbstverständlich ebenfalls daran interessiert sei, die Entwicklung in Schwarzkollm weiter voranzutreiben. Der Geschäftsführer der Natursteinwerke GmbH in Schwarzkollm berichtete, dass er den Hoyerswerdaer Ortsteil baulich aufwerten möchte, mit einem Pavillon, der an der Stelle errichtet werden soll, wo einmal der ehemalige Gasthof „Zur Friedenseiche“ stand. Unweit davon sprudelt die Sophienquelle, deren Wasser ja heilenden Charakter hat, wie Gutachten bereits ergaben.

Das dort schon seit vielen Jahren geplante Pflegeheim will Paul Weiland nun ebenfalls endlich bauen. Jedoch: „Hier steht und fällt alles mit dem Betreiber“, meinte der Geschäftsführer. Die Malteser hätten schon Interesse angemeldet. Wenn feststehe, wer das Pflegeheim betreibt, das bis zu 72 Heimplätze haben wird, könne man aller Voraussicht nach im kommenden Jahr mit den Bauarbeiten beginnen. Die geschätzten Kosten für das Heim lägen bei rund 3,5 Millionen Euro, so Weiland. Damit verbunden wäre auch der Bau eines Kindergartens für geschätzte 500 000 Euro.

Paul Weiland gab sich an diesem Abend zuversichtlich. „Ich hoffe, wir werden bald den geeigneten Betreiber haben.“



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