Ein Nebengebäude in Hoyerswerdas Friedrichsstraße 8 ging nachts in Flammen auf


von Tageblatt-Redaktion

Feuerwehren füllten die gesamte untere Friedrichsstraße aus. Zur Höhe des Brandschadens gibt es noch keine konkreten Angaben.
Feuerwehren füllten die gesamte untere Friedrichsstraße aus. Zur Höhe des Brandschadens gibt es noch keine konkreten Angaben.

Über Hoyerswerdas Altstadt hingen Freitag gegen 21 Uhr dicke Rauchwolken: ein 3-x-20-Meter-Schuppen an der Friedrichsstraße 8 stand in Flammen. 60 Feuerwehrleute der Berufsfeuerwehr sowie der Hoyerswerdaer Freiwilligen Feuerwehren Altstadt, Bröthen/Michalken, Knappenrode, Neustadt, Schwarzkollm und Zeißig waren mit zwölf Fahrzeugen im Einsatz.

Das Feuer war vermutlich von einem Holzlager ausgegangen. Die Löscharbeiten erwiesen sich als äußerst schwierig, da der einzige Zugang zum Gebäude (eine Holztreppe) verbrannt war und das Gebäude eine Blechplatten-Verkleidung hatte, die demontiert werden musste, um an den Brandherd zu gelangen. Die Wehren mussten unter Atemschutz arbeiten, verbrauchten 25 solcher Geräte. „In dieser Größenordnung hatten wir das schon lange nicht mehr“, schätzte der Feuerwehrchef, Brandoberamtsrat Dieter Kowark, die Situation ein.

Nach Mauerwerksdurchbrüchen hatten die Löschkräfte das Feuer gegen 23.30 Uhr unter Kontrolle, blieben aber die ganze Nacht zu Rest-Ablöschungen vor Ort. Erst am späten Sonnabendvormittag war der Einsatz beendet. Menschenleben waren zu keiner Zeit in Gefahr; ein Übergreifen des Feuers auf Nachbargebäude konnte verhindert werden. Allerdings entstanden im benachbarten Fernsehgeschäft Runge & Mertin beträchtliche Rauchschäden. Die Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache. (MK/ JJ/RP)



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