Ein Leben lang ein Karl-May-Freund


von Tageblatt-Redaktion

Ein Leben lang ein Karl-May-Freund
Foto: Gernot Menzel

Hoyerswerda. Großer Karl-May-Fan ist Werner Schmidt. Ausgangspunkt, erzählt der Hoyerswerdaer, sei eine Begegnung im Jahr 1950 gewesen. Im Radebeuler Karl-May-Museum traf der damals Zehnjährige Museums-Begründer Ernst Tobis alias Patty Frank. Das habe nachhaltigen Eindruck gemacht.

Schmidt arbeitete später als Journalist, war Mitglied im Zirkel schreibender Arbeiter und wirkte an Hörspiel-Produktionen mit. Karl Mays Arbeit habe ihn dabei durchaus inspiriert, sagt der 82-Jährige. Er verweist nicht nur auf Mays Abenteuerromane, sondern auch auf die späten, philosophischen Werke.

Nach 1989 konnte sich Werner Schmidt die Karl-May-Gesamtausgabe zulegen. Sie reicht heute von Band 1 „Durch die Wüste“ bis Band 96, der einen Briefwechsel mit den Kindern enthält. Und darunter ist auch der 1997 erschienene Sammelband „Old Shatterhand in der Heimat“.

In Hoyerswerda existierte seit 1995 der Karl-May-Freunde e.V., 2001 wurde der Verein aufgelöst. Der Katalog der Stadtbibliothek listet eine ganze Reihe von May-Büchern auf. Neben seinen eigenen betrifft das auch Biografien wie jene von Klaus Walther oder Rüdiger Schapers „Untertan, Hochstapler, Übermensch“. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Edmund Jendrewski schrieb am

Was sagt uns eigentlich dieser Beitrag? Ich sammle seit 40 Jahren Karl May und besitze ca. 500 Bände, die zu Lebzeiten Mays erschienen sind. Die hier dargestellten Bände 1-96 sind sämtliche Bearbeitungen vom Karl-May-Verlag Bamberg. Diese taugen für ein Lesevergnügen nichts!

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