Ein Generationen-Problem?

Der Grad der Kontamination des Grundwassers im Abstrom der sanierten Teerteiche in Richtung der „Blauen Donau“ in Lauta ist noch immer "signifikant". So lautet die Antwort der Sächsischen Staatsregierung auf eine Bündnisgrünen-Anfrage im Landtag.
Zirka zehn Jahre nach der Sanierung der Teerteiche als Lautawerks-Altlast ist ein Abklingeffekt der Kontamination noch nicht feststellbar.
Da keine Nachlieferung von Schadstoffen aus den Teerteichen mehr stattfinden kann, ist langfristig mit einem Rückgang zu rechnen, prognostiziert die Landesregierung.
Der Lautaer Jens Bitzka wohnt im Bereich der "Blauen Donau". Er spricht von einem Generationen-Problem und ist der Meinung: "Da werden wohl noch Jahrzehnte vergehen, bis das giftige Grundwasser im Gebiet der ,Blauen Donau' nicht mehr stinkt." (red)
Einen Kommentar schreiben
Es werden nur jene Kommentare veröffentlicht, die unter Angabe von Vor- und Familienname und einer gültigen E-Mail-Adresse (für Rückfragen) abgegeben wurden.