Diesmal war das Glück aufgebraucht


von Tageblatt-Redaktion

In der Fußball-Landesklasse der Frauen unterlag der Hoyerswerdaer SV 1919 beim Heidenauer SV mit 2:3 (2:1).

Es wurde das erwartete Spitzenspiel. Heidenau mit der (noch) reiferen Spielanlage hatte mehr Ballbesitz, 1919 mit kompakter Defensivtaktik verlegte sich auf Konter. Zwei dieser Gegenstöße konnten Sabine Haberland (12.) und Linda Hoffmann (42.) zur 2:0-Führung abschließen. Mit dem Pausenpfiff gelang Vroni Löwe (45.) Heidenaus nicht unverdienter 1:2-Anschlusstreffer.

In Hälfte 2 dasselbe Bild: 1919 sucht mit schnellen Kontern die Entscheidung, nur fehlt diesmal immer ein Tick. Auf der anderen Seite drückte Heidenau. Nachdem die Latte für 1919 rettete, gelang wenig später Elisabeth Hofmann der Ausgleich (74.) und kurz vor Abpfiff sogar das 3:2 (90.) für die Gastgeberinnen. 1919 blieb noch eine Aktion. Anstoß! Schnell! Über Sandra Müller und Linda Hoffmann landete der Ball bei Bianca Pink, die im Strafraum gefoult wird. Strafstoß! Der Ausgleich, damit der Erhalt der Tabellenspitze? Leider nein: Pfosten ...

Nachdem 1919 viele Spiele in der Schlussphase drehen konnte, fehlte nun einmal Hoyerswerda das Glück – ausgleichende Ungerechtigkeit. Heidenaus Trainer sagte direkt nach dem Spiel, dass ein Unentschieden dem Leistungsstand beider Teams gerecht geworden wäre. Ein besseres Kompliment hätte 1919 nicht bekommen können. Auch wenn es keine Punkte gab, war 1919-Trainer Enrico Paula hoch zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Super, Mädels – und weiter so!“ (EnPau)

Hoyerswerda 1919: Julia Blümel – Stacy Antkewitz, Nadine Kubaink, Bianca Pink, Anja Vorreiter– Michaela Ernst, Sandra Müller – Therese Henschel, Sabine Haberland (65. Sophia Köder), Marlene Müller – Linda Hoffmann



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