Die VGH-Bus-Flotte wird sich weiter ändern


von Tageblatt-Redaktion

Die VGH-Bus-Flotte wird sich weiter ändern
Foto: Mirko Kolodziej

Hoyerswerda. Stefan Löwe, seit März der Chef der städtischen Verkehrsgesellschaft, steht hier zwischen dem jüngsten und dem ältesten Modell aus der VGH-Fahrzeugflotte. Über deren Zukunft macht er sich verstärkt Gedanken.

Anlass ist eine EU-Richtlinie, die besagt, dass ab 2025 die Hälfte aller Fahrzeuge in so einem Bestand mit sogenannten alternativen Antrieben unterwegs sein sollen – zum Beispiel elektrisch. Aktuell fahren die VGH-Busse mit Diesel.

Löwe denkt aber auch über andere Spezifikationen künftiger Neuanschaffungen nach, zum Beispiel über besser lesbare Fahrgast-Anzeigen oder über wohnlicher aussehende Fußbodenbeläge in den Fahrzeugen. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Lutz Fichtner schrieb am

In Hoyerswerda gab es einen Stadtverkehr mit Oberleitungbussen. Nach 30 Jahren kehren wir nun wieder zum Strom zurück, zumindest teilweise.

Mirko Kolodziej schrieb am

Hallo Herr Fichtner, stimmt. Ich habe das, weil ich den O-Bus auch ganz gern mochte, mit Herrn Löwe diskutiert. Der große Nachteil so eines O-Busses ist sein Mangel an Flexibilität. Heißt: Ohne Oberleitung kann er bei Bauarbeiten oder sonstigen Straßensperren nicht einfach woanders entlangfahren. Das macht es natürlich auch schwerer, wenn man neue Linienführungen mit anderen Routen haben möchte. Beste Grüße, Mirko Kolodziej, Redaktion

Reinhard Ständer schrieb am

Der wunderbar nostalgische Ikarus-Bus erinnert mich an meine Kindheit. Wenn dieser Bus noch mehr für Sonderfahrten genutzt werden soll - hier ein Vorschlag: Die Verbindung nach Berlin mit Bus & Bahn ist bekanntlich seit Jahren kompliziert. Wie wäre es mit Sonder-Tagesfahrten, vielleicht ein Mal im Monat, in die Hauptstadt? Könnte man doch zumindest mal testen.

Robert Schacht schrieb am

In Solingen gibt es O-Busse, die auch ohne Oberleitung mit Batterie fahren können. Man nennt sie dort Bob, BatterieOberleitungsBus.

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