Die VBH spendiert dem Zoo einen Ökostrom-Ahorn
Hoyerswerda. Den Geschäftsführer der Versorgungsbetriebe, Wolf-Thomas Hendrich (rechts) sieht man jetzt öfter mal im Zoo. Jüngst weihte der VBH-Chef die neue Pinguin-Anlage mit ein. Hier wiederum gießt er zusammen mit dem Geschäftsführer der Zoo, Kultur und Bildung gGmbH, Arthur Kusber, einen Ahorn.
Wie der Zoo mitteilt, ist der Baum zwischen Leoparden- und Kamel-Gehegen Teil einer Öko-Kampagne der VBH. Sie hat sich demnach selbst verpflichtet, für jede Kilowattstunde verkauften Stroms aus regenerativen Quellen einen bestimmten Betrag zu spenden. Damit werden „Insektenhotels“ aufgestellt – und Bäume gepflanzt.
Seit 2014 bietet die VBH unter anderem Strom aus norwegischen Wasserkraftwerken an. Die ZooKultur gGmbH erläutert, sowohl Zoo und Schloss wie auch Bibliothek, Musikschule und Volkshochschule würden neuerdings beim Strombezug zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien setzen. (red)
Kommentare zum Artikel:
Sven Robel schrieb am
Ich finde es traurig, dass eine Bergbau/Energiearbeiterstadt, die ihren Aufbau, ihr Bestehen und ihre Blütezeit der Braunkohle verdankt, Ökostrom aus Norwegen bezieht. Schade, dass Hoyerswerda seine Wurzeln verleugnet und vergessen hat. Wenigstens die letzten Braunkohlejahre hätten Unterstützung verdient.
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