Die Seenlandbahn ist wieder unterwegs
Straßgräbchen. Die Bedeutung einer Zugeinfahrt erkennt man daran, wer am Bahnsteig steht. In Straßgräbchen waren es jetzt Bernsdorfs Bürgermeister Harry Habel (CDU), Hoyerswerdas Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh (SPD), Lautas Bürgermeister Frank Lehmann (parteilos), Vizelandrat Udo Witschas (CDU) und auch noch der Chef der Sächsischen Strukturentwicklungsagentur Jörg Mühlberg.
Einfahrt hatte aus Dresden kommend um 10.33 Uhr der erste Zug der Seenlandbahn in diesem Jahr. Der Auflauf in Straßgräbchen hat damit zu tun, dass die Politik sich von einer Verstetigung des bisher saisonalen Angebotes eine bessere Verbindung zwischen Dresden und dem Seenland verspricht.
2023 soll es soweit sein. Harry Habel nennt das Ganze „eine der wichtigsten Strukturstärkungsmaßnahmen“. Gesprochen wird in diesem Zusammenhang immer von einer S-Bahn. Die Seenlandbahn fährt seit 2017 sommers an den Wochenenden von Dresden nach Senftenberg und zurück. Voriges Jahr wollten 3.100 Personen an den Senftenberger See. (red)
Kommentare zum Artikel:
Reinhard Ständer schrieb am
Gegen eine S-Bahn Dresden - Kamenz -Senftenberg ist nichts einzuwenden. Allerdings darf dafür die jetzige Regionalexpress-Verbindung Dresden - Ruhland - Hoyerswerda nicht eingeschränkt oder gar eingestellt werden. Es sei denn, die S-Bahn würde schneller sein, woran ich aber zweifle.
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