Die Leag blickt mit Sorge nach Berlin


von Tageblatt-Redaktion

Die Leag blickt mit Sorge nach Berlin
Foto: Mirko Kolodziej

Schwarze Pumpe. Die Lausitz Energie AG (hier das Leag-Kraftwerk im Industriepark) hat gemahnt, den gesetzlich festgelegten Fahrplan zur Beendigung der Kohleverstromung bis 2038 einzuhalten. In einer Mitteilung heißt es, man sei besorgt wegen der Bestrebungen von SPD, FDP und Bündnis 90 / Die Grünen, den Ausstieg beschleunigen zu wollen.

Die Menschen in den Kohlerevieren müssten darauf vertrauen können, dass das Kohleverstromungsbeendigungsgesetz, das den geordneten und sozialverträglichen Ausstieg regele, auch mit einer neuen Bundesregierung Bestand habe. Der erzielte Kompromiss mute ihnen bereits schwere Einschnitte zu und bürde ihnen Lasten auf.

Leag-Chef Helmar Rendez sagt, man erwarte, dass  die gesetzlich vorgeschriebene Überprüfung des Kohleausstiegspfades sachgerecht und fachlich fundiert erfolgt, um Strukturbrüche zu verhindern. Klimaschutz, Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Sozialverträglichkeit seien gleichranging zu berücksichtigen.

Eine neue Regierung solle den schnellen Ausbau der Energiegewinnung aus regenerativen Quellen und den Aufbau von neuen nachhaltigen, tragfähigen und wirtschaftlichen Wertschöpfungsketten auf Wasserstoffbasis erleichtern. Es brauche Zeit, um den Wandel erfolgreich gestalten zu können. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Rolf Kade schrieb am

Liebe Leute, ich bin natürlich für den Fortschritt und dass wir einmal von der Kohleverstromung wegkommen, aber ich kann doch erst eine alte Lampe abschalten, wenn die neue brennt und nicht nur flackert. Das begreift sogar der Dümmste, nur die Bundesregierung nicht.
Glück auf!

Stefan Noack schrieb am

@Herr Weniger, ich hatte Sie ja auch nicht um Ihre Hilfe gebeten, ich komm schon klar. Das "leider" hinter der Meinungsfreiheit war natürlich nicht beabsichtigt, ist wohl durch die Autokorrektur reingerutscht. Sie haben Ihre Meinung, ich meine. Mal sehen, wer Recht behält...

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