"Die Lage ist besser als die Stimmung"


von Tageblatt-Redaktion

"Die Lage ist besser als die Stimmung"
Foto: Uwe Schulz

Hoyerswerda. "Die Lage ist besser als die Stimmung", behauptet Kommunikationspsychologe Jörg Heidig, den die Sächsische Zeitung zum sogenannten Strukturwandel im Lausitzer (Noch-)Kohlerevier befragt hat. Heidig ist an einer Untersuchungsreihe namens Lausitz-Monitor beteiligt, einer regelmäßigen Online-Befragung zum Thema:

Die Baustelle liegt nicht so sehr beim Strukturwandel, wir haben vor allen Dingen eine Kommunikations-Baustelle. Wir müssen öfter darüber reden und mehr Geld in konkrete Bilder von der Zukunft investieren. (...) Es wird viel über negative Dinge gesprochen, und wenn positive Geschichten kommen, werden sie bei Facebook zerredet. Die schweigende Mehrheit braucht aber positive Bilder von der Zukunft.

Heidig sagte der Zeitung, es gebe eine Wahrnehmungslücke. Es liefen schon viele Strukturwandel-Projekte, aber die Leute hätten das Gefühl, es sei noch gar nicht losgegangen. Wenn etwa in Schwarze Pumpe an einem Wasserstoff-Kraftwerk gearbeitet wird, erfahre man davon nicht, wenn man nicht Zeitung oder entsprechende Webseiten lese. (red)

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