Die Kleine Spree wird erst gesaugt, dann verbreitert


von Tageblatt-Redaktion

Die Kleine Spree wird erst gesaugt, dann verbreitert
Foto: Mirko Kolodziej

Spreewitz. Mittels einer Saugpumpe wird der Grund der Kleinen Spree aus Richtung Mündung in Richtung Bernsteinsee vom Schlamm befreit. Nach archäologischen Untersuchungen und Kampfmittelberäumung hat das Ausbau-Projekt zwischen Spreewitz und Burghammer begonnen.

Der Fluss wird in Regie der LMBV auf fünfeinhalb Kilometern so verbreitert, dass bei Bedarf mehr Wasser aus dem Speichersystem Lohsa II in Richtung Hauptspree abgegeben werden kann. Bei Niedrigwasser soll das ein Trockenfallen im Spreewald und in Berlin verhindern.

Die Arbeiten, bei denen wechselseitig Material von den Ufern abgetragen wird, sollen bis Ende kommenden Jahres andauern. Planung und Genehmigungsverfahren hatten sich zuvor über viele Jahre hingezogen. (red)

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