Die Bundeswehr rüstet die Lausitz auf


von Tageblatt-Redaktion

Die Bundeswehr rüstet die Lausitz auf
Foto: Gernot Menzel

Boxberg. Es wird künftig deutlich mehr Militär in der Region geben – so viel steht fest. Bis zu 1.000 Bundeswehrangehörige sollen bis 2031 in der sächsischen Lausitz neu stationiert werden – wo genau, wird 2023 festgelegt.

Das Land Sachsen in Persona Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und die Bundesregierung in Persona Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) haben ein entsprechendes Papier unterzeichnet.

Sie trafen sich dazu nicht zufällig im Leag-Kraftwerk in Boxberg. Die Politik sagt, die in Rede stehende Bundeswehreinheit gehöre zum Struktur-Stärkungspaket im Zusammenhang mit dem Kohleausstieg.

Schon die Kohlekommission hatte 2019 den „Aufbau neuer oder Ausbau vorhandener Standorte in und um die Reviere unter Beheimatung von Pionier-, Logistik-, ABC-Abwehr- oder ZMZ-Einheiten“ vorgeschlagen. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Mirko Kolodziej schrieb am

So. Nun auch noch ich. Liebe Gemeinde, mal bitte nicht über den armen Fotografen herfallen, der, bevor er nach Boxberg gefahren ist, ganz brav einen Test gemacht hat! Also: Auch er hat Zusatzaufwand, der nicht vergnügungssteuerpflichtig ist. Was lernen wir alle zusammen?: Das, was wir wissen, ist ein Tropfen, das, was wir nicht wissen, ist ein Ozean. Man sollte also nicht glauben, dass man, wenn man drei Sätze im Internet liest, ein vollständiges Bild eines Vorgangs hat. Das ist ein Missverständnis. Man hat allerhöchstens eine grobe Vorstellung. Das sei am Bild erläutert: Wenn in eine Richtung fotografiert wird, sieht man im Mindesten nicht, was zum selben Zeitpunkt in drei anderen Richtungen vor sich geht. Das gilt auch in der zeitlichen Abfolge für Alles, was vorher und nachher passiert ist. Man darf das gern als Metapher für sämtliche komplexe Vorgänge sehen, die unsere Welt so ausmachen. Meiner Erfahrung nach führt eine Frage immer zu mehr als eine sogenannte Meinung zu Ereignissen, über die man nur aus dritter oder vierter Hand erfahren hat und zu denen man die Details nicht kennt. Und: Die Antwort führt in der Regel immer zu mehr Fragen. Ironie oder schiefe Analogien führen gleichzeitig nicht dazu, dass ein Gegenüber sich ernst genommen fühlt. Ergo: Darf ich für emotionale Abrüstung plädieren? Frohe Ostern! Mirko Kolodziej, Redaktion

Michael Meyer schrieb am

Sehr geehrte Frau Hertel. Es ist spannend, dass Sie die Hintergründe kennen oder glauben. Demokraten, wie ich fragen gern nach, was für Sie schon aufregen darstellt...

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